{"id":117,"date":"2022-01-28T13:13:33","date_gmt":"2022-01-28T04:13:33","guid":{"rendered":"http:\/\/peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/?p=117"},"modified":"2022-03-30T17:54:05","modified_gmt":"2022-03-30T08:54:05","slug":"%e6%b5%b7%e3%81%a8%e3%81%a8%e3%82%82%e3%81%ab%e6%ad%a9%e3%82%93%e3%81%a0%e6%88%a6%e5%be%8c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/archive\/117\/","title":{"rendered":"Mit dem Meer zusammen, durch die Nachkriegszeit"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p>Luftangriff vom 10. Oktober, Rettung der Besatzung eines gesunkenen Schlachtschiffes<\/p>\n<p>\u3000Im Juli 1944 bestand ich die Abschlusspr\u00fcfung f\u00fcr das Marinefliegerkadettenprogramm und wartete auf meine Einberufung in den Tagen um den 10. Oktober. Am 10. Oktober wurde das japanische Kriegsschiff \u201eJingei\u201c in der N\u00e4he meines Heimatortes Motobu bombardiert. An diesem Tag war ich mit meinem Freund zum Angeln mit unserem Sabani (traditionelles Holzboot) unterwegs. Als wir an der Jingei vorbeifuhren, warf ein amerikanisches Flugzeug ein gr\u00f6\u00dfere Anzahl Bomben auf das Kriegsschiff ab. Die Umgebung des Kriegsschiffs war mit dem auslaufenden Treibstoff bedeckt. Die Besatzung des Schiffes sprang ins Wasser und versuchte zu entkommen. Ich sah einen ersch\u00f6pften, verwundeten Soldaten. Ich wunderte mich, dass er als Matrose nicht schwimmen konnte. Ich dachte, dass bei der Marine jeder schwimmen konnte. Als mein Freund und ich ihn aus dem Wasser zogen, sahen wir, dass er am Bein verletzt war.<\/p>\n<p>Mit dem Bergen der Leichen beauftragt<\/p>\n<p>\u3000In dieser Woche wurden gleich zwei japanische Kriegsschiffe bombardiert und \u00fcberall trieben die Leichen gefallener Marinesoldaten im Meer. Die Polizei befahl uns die Leichen zu bergen. Es gab den Brauch in der Marine das Schiff zusammen mit seinen Gefallenen auf hoher See zu versenken.Es gab keine Ein\u00e4scherung f\u00fcr die Matrosen. Ich fand das damals sehr bemitleidenswert. W\u00e4hrend der dramatischen Ereignisse am 10. Oktober, brannten die Kriegsschiffe noch 5 Tage nach der Bombardierung.<\/p>\n<p>Einberufung aufs Festland als Fliegerkadett<\/p>\n<p>\u3000Zu dieser Zeit wurde ich 15 Jahre alt. Da ich zum Marinefliegerkadettenprogramm gehen w\u00fcrde, wurde ich nicht zum Milit\u00e4rdienst herangezogen, aber ich erhielt den Befehl auf einer Wachstation in den Bergen Wache zu halten. Dort diente ich bis zum 19.Oktober. Am 1. M\u00e4rz 1945 erhielt ich meinen Einstellungsbefehl zum Tsuchiura Marineflieger St\u00fctzpunkt in Ibaraki auf dem japanischen Festland. Leichte Kleidung, kurze Hosen und barfu\u00df, so war das Leben damals in Okinawa. Ich hatte keine Ahnung wie kalt es auf dem Festland ist.<br \/>\n\u3000Ich wurde mit dem Lastwagen von Motobu nach Naha gebracht. Hier begann mein Leben als Fliegerkadett. Nachdem unser Schiff in Sasebo in Nagasaki angekommen war, ging es mit der Dampfeisenbahn weiter nach Nara. Die dritte Pr\u00fcfung f\u00fcr das Kadettenprogramm als Marineflieger fand in Nara statt. Zwei Pr\u00fcflinge aus Okinawa bestanden die Pr\u00fcfung nicht. Wer die dritte Pr\u00fcfung bestanden hatte, wurde nach Koya-san in Wakayama geschickt, um dort in einem Tempel zu trainieren, da der Tsuchiura Marinefliegerst\u00fctzpunkt bereits durch einen Bombenangriff abgebrannt war. Es hie\u00df zwar Ausbildung, aber wir hatten weder Flugzeuge noch Treibstoff. W\u00e4hrend unseres dreimonatigen Trainings teilte uns der Gruppenf\u00fchrer mit, das wir h\u00f6chstwahrscheinlich mit Kamikaze Fl\u00fcgen beauftragt werden. Wir zogen an die K\u00fcste von Wakayama, nach Shionomisaki, um auf unseren Einsatz zu warten. F\u00fcr zwei Monaten waren in der Mitte vom Nirgendwo in Privath\u00e4usern untergebracht. W\u00e4hrend wir auf unseren Selbstmordeinsatz warteten, ging der Krieg zu Ende.<\/p>\n<p>Nach dem Kriegsende<\/p>\n<p>\u3000Nach dem Kriegsende blieb ich f\u00fcr eine Weile in Kumamoto. Dort verrichtete ich sehr gef\u00e4hrliche Arbeit. Ich transportierte Kohle und andere Materialien aus Shimabara in Nagasaki oder aus der Gegend um Amakusa und brachte sie zu einer Firma in Minamata in Kumamoto. Ich arbeite f\u00fcr die SANSEI AG, eine Reederei. Ich blieb dort etwa anderthalb Jahre. Von einem \u00e4lteren Kollegen erhielt ich die Information, dass wir wieder nach Okinawa zur\u00fcck d\u00fcrfen. Wir kehrten dann gemeinsam \u00fcber das Omura Internierungslager in Nagasaki zur\u00fcck nach Okinawa.<\/p>\n<p>Das Leben nach der Heimkehr<\/p>\n<p>\u3000In Okinawa angekommen, war meine Heimatstadt Motobu vollst\u00e4ndig abgebrannt. Das Rathaus und die Polizeistation in der Mitte der Stadt waren verschwunden. Nichts war \u00fcbrig geblieben. Das heutige Rathaus ist dort, wo fr\u00fcher die Grundschule stand. Auch die Grundschule war im Krieg vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt worden.<br \/>\n\u3000Als ich zwei Jahre nach Kriegsende nach Okinawa zur\u00fcckkehrte, arbeiteten meine \u00e4lteren Br\u00fcder auf Katsuo (Bonito) Schiffen als Fischer. Mein Arbeit war es, die K\u00f6der f\u00fcr die Fische zu besorgen. Im Winter fuhren die Katsuo Schiffe allerdings nicht aus und wir fragten uns, wo von wir in den Wintermonaten leben sollten. Einer der \u00c4lteren meinte, wir sollen unsere Netze nehmen und mit den Sabani Fische fangen. Um die Motobu Halbinsel herum gab es nur wenig Fische. Wir fuhren zu sechst mit unseren kleinen Holzbooten bis nach Hedona in Ogimi. Dort \u00fcbernachteten wir in einem Dorf namens Hama und fingen an zu Fischen. Unseren Fang tauschten wir gegen Reis und nach etwa einer Woche fuhren wir zur\u00fcck nach Motobu. Dann bestellte einer meiner Br\u00fcder ein Boot im Nachbardorf, wo es gebaut wurde. Er \u00fcbernahm die Verantwortung und wir fischten zu sechst. Ich war zu dieser Zeit 19 Jahre alt und meine f\u00fcnf Br\u00fcder bereits in ihren Drei\u00dfigern.<br \/>\n\u3000Seit dem fuhren wir immer, wenn der Nordwind blies mit dem Boot von Motobu nach Kyoda in Nago. Von dort trugen wir das Boot \u00fcber die Berge nach Katabaru in Ginoza. Wir zogen von der Westk\u00fcste zur Ostk\u00fcste Okinawas, um dort zu fischen. Zuerst \u00fcbernachteten wir im Dorf Matsuda. Eine Woche lang haben wir das Meer beobachtet. Das n\u00e4chste Mal \u00fcbernachteten wir in Henoko, Nago. Vor dem Hafen von Henoko gab es viele Fische. In Henoko bauten die Leute viel Reis an und so liefen wir mit unserem Fang durch das Dorf und tauschten unsere Fische gegen Reis. Es war ein reiner Warenaustausch ohne Geld. Auf dem Hin- und R\u00fcckweg trugen wir unser Gep\u00e4ck zu Fu\u00df \u00fcber die Berge. Wir f\u00fcllten den Reis in Sanit\u00e4tstaschen des amerikanischen Milit\u00e4rs. Eine muss so um die 70 Kilogramm schwer gewesen sein. Wenn wir zu sechst die Taschen gef\u00fcllt hatten, machten wir uns auf den Weg zur\u00fcck nach Motobu. Zuerst mit dem Reis \u00fcber die Berge bis nach Kyoda. Dann ging es wieder zur\u00fcck nach Henoko, um das Boot und unser Gep\u00e4ck zu holen. Hin und zur\u00fcck \u00fcberquerten wir die Berge insgesamt sechsmal auf dem R\u00fcckweg.<br \/>\n\u3000Wehte der Wind aus dem S\u00fcden, fuhren wir zur Shioya Bucht in Ogimi und von dort mit dem Boot den Okawa Fluss hinauf, um wieder die Berge von der Westk\u00fcste zur Ostk\u00fcste zu \u00fcberqueren. Dort fischten wir in Kawada in Higashi-son und kehrten auf dem gleichen Weg wieder zur\u00fcck nach Motobu. So sah unser Leben aus. Zu diesem Zeitpunkt \u00fcberlegten meine Br\u00fcder, ob man nicht an unserem Sabani einen Motor anbringen k\u00f6nnte. Alle hielten da f\u00fcr eine gute Idee. Ich wusste, dass es in Ie-jima jede Menge zur\u00fcckgelassene Motoren der Amerikaner gab, die sich f\u00fcr den Anbau am Sabani eignen w\u00fcrden. Es war gerade erst wieder erlaubt worden, Ie-jima zu betreten.<\/p>\n<p>Die LCT Schiff Explosion auf Ie-jima<\/p>\n<p>\u3000Es war der 6. August 1948 als ich mit einem Schiff nach Ie-jima \u00fcbersetzte. Am Pier des Hafens lag bereits ein amerikanisches LCT Schiff. (Panzertransportschiff) Neben dem LCT Schiff legte unser Schiff an. In diesem Moment kam ein mit einer Ladung Munition beladener Lastwagen und explodierte pl\u00f6tzlich. Bei der riesigen Detonation kamen 107 Leute ums Leben. Es war ein hei\u00dfer Tag gewesen und ich war als erster von der F\u00e4hre gegangen. Ich lief auf die anderer Seite der Stra\u00dfe vor dem Hafen. Das mir das Leben gerettet hat. In jenen Tagen suchten die Bewohner von Okinawa, nach den sterblichen \u00dcberresten ihrer im Krieg gefallen Angeh\u00f6rigen in Ie-jima. Und umgekehrt, Bewohner aus Iejima suchten nach den \u00dcberresten ihrer Angeh\u00f6rigen, die im S\u00fcden Okinawa gestorben waren. Viele Familienmitglieder hatten sich deshalb versammelt.<br \/>\n\u3000Am Tag nach der Explosion, kamen meine Br\u00fcder mit dem Sabani nach Ie-jima, um nach mir zu suchen. Es existierte damals noch keine feste F\u00e4hrverbindung nach Ie-Jima. Als meine Br\u00fcder mich fanden, lief ich verwirrt am Strand hin und her. Sie riefen suchend nach mir, ob ich noch am Leben sei. Die Explosion hatte alle get\u00f6tet und \u00fcberall lagen zerfetzte Leichen am Strand. Das war so ein traumatisches Erlebnis f\u00fcr mich, dass ich lange Zeit nicht einmal mit meiner Familie dar\u00fcber reden konnte. Nicht, dass ich f\u00fcr einen Kamikazeflug eingeteilt war und nicht, dass ich bei der Explosion in Ie-jima dabei war. Nicht ein einziges Mal habe ich davon erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Nachkriegs Agiyaa Fischerei<\/p>\n<p>\u3000Wenn man Gurukun (beliebter Speisefisch Okinawas) f\u00e4ngt, hei\u00dft das heute oikomi (Treibfischerei), wir nannten es damals Agiyaa. Agiyaa bedeutete, dass wir die Fische vom Meeresboden in seichtes Ufergew\u00e4sser trieben. Das bedeutet Agiyaa. Diese Art von Treibfischerei wurde nur im Winter durchgef\u00fchrt. Die Wassertemperatur betr\u00e4gt 17 bis 18 Grad Celsius. Ohne Hosen sprangen wir in das kalte Wasser, nasse Hosen f\u00fchlten sich noch k\u00e4lter an. Auch wir sechs Br\u00fcder steigen nackt ins Wasser zur Agiya.<br \/>\nWir hatten reichlich zu essen und sogar Reis auf dem Esstisch. Woanders hatten sie M\u00fche \u00fcberhaupt S\u00fc\u00dfkartoffeln in die H\u00e4nde bekommen. Ansonsten a\u00dfen wir, was uns von der amerikanischen Armee zugeteilt wurde. F\u00fcr etwa zwei Jahre war ich der Laufbursche f\u00fcr alle. Der Altersunterschied zu meinen Br\u00fcdern betrug mehr als 10 Jahre und ich musste das Fr\u00fchst\u00fcck und das Abendessen f\u00fcr alle zubereiten. Um den gefangenen Fisch zu verkaufen, musste ich schwer tragen. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und nachdem ich es gut zwei Jahre ertragen habe, ging ich um f\u00fcr das amerikanische Milit\u00e4r zu arbeiten.<\/p>\n<p>Arbeit f\u00fcr das US Milit\u00e4r und \u201eSenka\u201c<\/p>\n<p>\u3000Ich arbeitete als Quartiermeister im Depot in Tongan im heutigen Uruma. Mein Gehalt betrug 150 bis 250 B-Yen, die damalige Milit\u00e4rw\u00e4hrung. Damals grassierte das sogenannte \u201eSenka\u201c, Kriegsbeute machen. Das bedeutete das Stehlen von Waren aus den amerikanischen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten. Aus den Depots der amerikanischen Armee wurden Konservendosen und andere Dinge gestohlen und auf dem Schwarzmarkt in Ishikawa verkauft. Mit dem Geld kehrten die Leute dann in ihre Heimatd\u00f6rfer zur\u00fcck. Es wurden auch Decken, Hosen und sogar Uhren als &#8222;Senka&#8220; gestohlen. Ebenso wie Zigaretten und vieles mehr. Es war nicht leicht etwas aus den Depots zu stehlen, es dann zu verstecken und aus dem Camp zu schmuggeln. So war das damals, die Arbeit beim Milit\u00e4r.<br \/>\n\u3000W\u00e4hrend meiner Zeit auf dem amerikanischen Milit\u00e4rfuhrpark, bekam jeder, der mit einem amerikanischen Wagen 10 Meter geradeaus fahren konnte sofort einen F\u00fchrerschein. Die F\u00fchrerscheine hatten keine Passbilder. Als die ersten Linienbusse in Okinawa fuhren, besorgte ich den ersten 10 Busfahrern in Okinawa ihre F\u00fchrerscheine. F\u00fcr ein St\u00fcck Inari-Sushi, baten sie mich ihnen einen F\u00fchrerschein zu besorgen. Sie sagten mir, wie sich ihr Name auf Englisch schrieb und ich beantragte unter ihrem Namen, anstelle meines eigenen die F\u00fchrerscheine f\u00fcr sie.<\/p>\n<p>Arbeit als Berufstaucher<\/p>\n<p>\u3000Nach der Anstellung beim Milit\u00e4r arbeitete ich im Hafen von Naha. Wenn Schiffe aus dem Ausland eintrafen, tauchte ich und \u00fcberpr\u00fcfte die Schrauben und Bilgenpumpen. Diese Arbeit machte ich etwa drei Jahre. Damals brauchte man noch keine besondere Lizenz daf\u00fcr. Vor allem untersuchte ich, ob die Schrauben in Ordnung waren. Weil Okinawa immer noch unter amerikanischer Verwaltung lag, konnten die Professoren und Forscher der Tokyo Universit\u00e4t oder der Tokai Universit\u00e4t nicht frei hier herkommen und ich erhielt Auftr\u00e4ge f\u00fcr die Fischforschung und Unterwasseruntersuchungen. Ich gr\u00fcndete eine Tauchfirma und begann Auftr\u00e4ge anzunehmen. So fing ich an f\u00fcr mich selbst zu arbeiten.<\/p>\n<p>Meine Botschaft an die jungen Leute<\/p>\n<p>\u3000Das wichtigste, was ich den jungen Leuten mitteilen m\u00f6chte. Denkt zuerst einmal dar\u00fcber nach, warum Kriege entstehen. Selbst Geschwisterstreit ist bereits eine Art von Krieg. Geschwister sollten nicht miteinander streiten. Und ich denke wir m\u00fcssen den Kindern beibringen, im Garten oder auch nur in einem Blumentopf, f\u00fcr sich selbst Zwiebeln oder Gem\u00fcse anzubauen, damit sie lernen, wie man sich selbst versorgen kann. Solche F\u00e4higkeiten sollten wir den Kindern beibringen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u3000Herr Hideo Nakamura hat in fast allen Gew\u00e4ssern Okinawas getaucht. F\u00fcr die Bergung gesunkener Schiffe,bei der Schiffsrettung und f\u00fcr die Ozeanforschung. Er vertrat Japan bei den Weltmeisterschaften im Tauchen und belegte den dritten Platz.<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Luftangriff vom 10. 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