{"id":123,"date":"2022-01-28T14:35:16","date_gmt":"2022-01-28T05:35:16","guid":{"rendered":"http:\/\/peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/?p=123"},"modified":"2022-04-13T13:57:17","modified_gmt":"2022-04-13T04:57:17","slug":"%e3%81%b5%e3%82%8b%e3%81%95%e3%81%a8%e3%81%ae%e5%ad%a6%e6%a0%a1%e5%86%8d%e5%bb%ba","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/archive\/123\/","title":{"rendered":"Neubau der Schule im Heimatort"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p>Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt im Zakimi Castle<\/p>\n<p>\u3000Im Jahr 1944 errichtete die japanische Armee sechs Fliegerabwehrkanonen auf der Burg Zakimi. Unsere Arbeit bestand darin B\u00e4ume zu f\u00e4llen. Daf\u00fcr pendelten wir jeden Tag von der Schule in Kadena hin und her. Das war eine Aufgabe, die vornehmlich von den Sch\u00fclern der Land- und Forstwirtschaftsschule Okinawas verrichtet wurde. Danach haben wir in Toya an der K\u00fcste von Yomitan, Mauern f\u00fcr Panzersperren zur Abwehr von anlandenden Panzern errichtet. Dahinter wurden Gr\u00e4ben ausgehoben, damit die Panzer dort hineinfallen. Wir haben auch die Landebahn des Naka Flughafens, das ist heute der Flugplatz von Kadena gebaut.<br \/>\n\u3000Im ersten Jahr nach unserer Einschulung in die Land- und Forstwirtschaftsschule gab es noch normalen Unterricht. Nach dem dem Wechsel ins zweite Schuljahr hatten wir keinen Ort zum lernen mehr. Die Berg-Division (24. Division der kaiserlichen Armee) bezog in unserer Schule Stellung. Das folgende Jahr verbrachten wir, heute mit dem Bau des Flughafens, morgen mit dem Bau von Panzergraben und \u00fcbermorgen mit dem Bau von Bunkern f\u00fcr die Marine.<br \/>\n\u3000Im Dorf Furugen in Yomitan, quartierten sich die Sanit\u00e4ter der Berg-Division in die gr\u00f6\u00dferen Anwesen ein. Auch in unserem Haus waren 14 oder 15 Soldaten untergebracht. Noch vor Beginn der Schlacht um Okinawa wurde den Einwohnern von Yomitan gesagt, sie sollen nach Hiji in Kunigami evakuieren.<\/p>\n<p>In Hiji, Kunigami<\/p>\n<p>\u3000Als die Schlacht um Okinawa begann versammelten sich die Sch\u00fcler auf dem Schulgel\u00e4nde und uns wurde gesagt, dass wir jetzt die japanische Armee unterst\u00fctzen m\u00fcssen. Ich hatte noch j\u00fcngere Schwestern und Br\u00fcder in meiner Familie in Furugen, deshalb beriet ich mich mit drei Mitsch\u00fclern. Wir entschieden, zusammen mit unseren Familien nach Yanbaru zu fliehen. Die K\u00e4mpfe versch\u00e4rften sich und wir konnten nicht mehr nach Yomitan zur\u00fcck. In Hiji wurde Anfangs noch etwas Reis verteilt, aber als die Rationen zur Neige gingen, haben wir das Gras auf den Bergebenen gegessen. Anstatt in Yanbaru unter dem Hunger zu leiden, beschlossen wir nach Yomitan zur\u00fcckzukehren. Wir liefen von Berg zu Berg in Richtung Nakagami. zusammen mit unseren Familien gelangten wir bis nach Okawa in Kushi. (Heute Nago Stadt) In Okawa fuhren bereits jeden Morgen die Jeeps der amerikanischen Soldaten. Weil gesagt wurde, dass sie alle\u3000jungen M\u00e4nner sofort erschie\u00dfen w\u00fcrden, lie\u00df ich meine Familie zur\u00fcck und floh mit zwei meiner Freunde wieder in die Berge.<br \/>\n\u3000Als die Schlacht um Okinawa begann, wurde zu uns dreien gesagt, dass wir es nach dem Sieg bitter bereuen werden, weil wir die Japaner nicht unterst\u00fctzt haben. Aus diesem Grund beschlossen wir in die japanischen Armee einzutreten. Wir \u00fcberlegten uns in eine Einheit in Udo, in der Gegend von Motobu einzureihen und machten uns auf die Suche, nach der Einheit, um uns ihr anzuschliessen. Wir konnten aber keine Truppen mehr finden. An einem Flussufer in den Bergen von Okawa wollten wir uns gerade ein paar S\u00fc\u00dfkartoffeln kochen, als uns pl\u00f6tzlich von amerikanischen Soldaten die Gewehrl\u00e4ufe in den R\u00fccken gesto\u00dfen wurden. Wir hoben sofort die H\u00e4nde, wurden in die Uferb\u00f6schung gesto\u00dfen und gefangen genommen. Sp\u00e4ter haben wir erfahren, dass es der vierte Juli gewesen war. Ich denke, dass wir bis in den Juli hinein geflohen waren, war der Grund warum wir nur mit den Gewehren gesto\u00dfen und nicht sofort erschossen wurden. Noch am selben Tag wurden wir in das Internierungslager nach Henoko gebracht.<\/p>\n<p>Nach der Gefangennahme ins Lager Henoko<\/p>\n<p>\u3000Dort befanden sich bereits 200 bis 300 Leute, darunter Freunde und Mitsch\u00fcler, die schon vorher gefangen genommen waren. Das Lager bestand aus Zelten, die auf einer Wiese standen und war mit Stacheldraht umgeben. In Henoko wurden nur junge Leute festgehalten. Diejenigen, die in der Armee gewesen waren, wurden in das Kriegsgefangenenlager Yaka in Kin gebracht. Am ersten Tag unserer Gefangennahme wurden wir alle verh\u00f6rt. Auf die Frage ob ich ein japanischer Soldat bin, antwortete ich mit: \u201eNein ich bin nur ein einfacher Junge und Sch\u00fcler\u201c. Danach stellten sie noch viele andere Fragen, wie z.B. nach dem Namen des \u00f6rtlichen B\u00fcrgermeisters. Nachdem sie sich vergewissert hatten, dass ich kein Soldat war, konnte ich im Lager Henoko bleiben.<br \/>\n\u3000Im Lager mussten wir verschiedene Arten von Arbeit leisten. Der gr\u00f6\u00dfte Teil bestand in der Verbreiterung der Stra\u00dfen um das Lager herum. In der N\u00e4he in Kushi gab es ein gro\u00dfes Krankenhaus. Das allerdings mehr ein Feldlazarett als ein Krankenhaus war. Es bestand aus Zelten und Feldbetten der amerikanischen Armee. In den Zelten wurde eine gro\u00dfe Anzahl von Leuten behandelt, die in Shimajiri verletzt worden waren. Es lagen mehrere hundert Verletzte dort. Erwachsene, Kinder, Frauen und M\u00e4nner alle waren mit Verb\u00e4nden bedeckt. Manchmal wurden wir Inhaftierte zum Saubermachen in das Krankenhaus geschickt. Das habe ich auch etwa drei oder viermal gemacht. Die Verstorbenen wurden vom sogenannten Grabungsteam beerdigt. In der N\u00e4he des Krankenhauses hoben die Lagerinsassen L\u00f6cher aus. In einem Loch beerdigten wir vier oder f\u00fcnf Leichen. Es h\u00e4tte einem Leid tun k\u00f6nnen, aber meine Sinne waren damals wie bet\u00e4ubt und ich habe kein Mitleid f\u00fcr die Verstorbenen empfunden.<\/p>\n<p>Abschluss der Oberschule und zur\u00fcck nach Yomitan<\/p>\n<p>\u3000Die Sch\u00fcler, die vor dem Krieg die Land- und Forstwirtschaftsschule in Kadena besucht hatten, gingen jetzt fast all auf die Hokubu Land- und Forstwirtschaftsoberschule in Nago. Auch ich bin dort weiter zur Schule gegangen und habe nach einem Jahr meinen Abschluss gemacht. Weil meine Familie in einen Ort namens Ooki in Yomitan lebte, zog ich nach dem Abschluss der Oberschule ebenfalls dort hin. Ich arbeitete ungef\u00e4hr zwei Jahre in unserem Heimatdorf Furugen, bei den Familienunterk\u00fcnften der dort stationierten amerikanischen Einheit als Gartenjunge. Die Siedlung bestand aus 50 Quonset Baracken (Wellblechbaracken mit halbkreisf\u00f6rmigen Querschnitt) und in jeder von ihnen waren zwei Haushalte untergebracht.<\/p>\n<p>Arbeit auf dem St\u00fctzpunkt<\/p>\n<p>\u3000Ich verrichtete leichte Arbeit, legte einen einfachen Garten um die Barackensiedlung an. Pflanzte Blumen und hielt die Siedlung sauber. Andere Arbeit gab es nicht und so arbeitet ich als Gartenjunge. Meine Familie bestand zu der Zeit aus sieben Personen, unsere Mutter, ich als \u00c4ltester, zwei j\u00fcngere Br\u00fcder und drei j\u00fcngere Schwestern. Das Gehalt als G\u00e4rtner war sehr gering und unsere Familie konnte davon nicht leben. Deshalb wechselte ich in die Kantine der amerikanischen Armee Einheit, die sich auf der Westseite des Yomitan Flugplatzes befand. Als Mitglied des K\u00fcchenteams erhielt ich Lebensmittel und andere Sachen. Meine Familie musste nun kein Essen mehr kochen und wir a\u00dfen das Brot und die Fr\u00fcchte, die ich mit nach Hause brachte. Das Leben wurde so etwas leichter f\u00fcr uns. Ich sammelte die Essensreste, die die Soldaten \u00fcbrig lie\u00dfen und verkaufte sie an Leute, die Schweine hielten, Ich beteiligte mich aber nicht an den Diebst\u00e4hle, die wir damals Senka \u201eKriegsbeute\u201c nannten. Gut zwei Jahre arbeitet ich bei dieser US-Armee Einheit.<\/p>\n<p>Als Lehrer an meine ehemaligen Grundschule<\/p>\n<p>\u3000Meine alte Grundschule in Furugen wurde wieder aufgebaut, es gab aber nicht gen\u00fcgend Lehrer. \u00dcberall herrschte Lehrkr\u00e4ftemangel, da die Lehrer entweder f\u00fcr ein h\u00f6heres Gehalt beim amerikanischen MiIit\u00e4r arbeiteten oder im Krieg gefallen waren. Besonders m\u00e4nnliche Lehrer gab es nur einige wenige. Die Grundschule wurde wiederaufgebaut, aber der Rektor steckte in Schwierigkeiten die Lehrstellen zu besetzten. Obwohl ich nur einen Oberschulabschluss hatte versuchte er mich zu \u00fcberreden, als Lehrer zu arbeiten. Ein Oberschulabschluss reiche als Voraussetzung. \u201eWollen sie nicht die Kinder, die zu uns an die Schule kommen anleiten?\u201c, sprach er mich wiederholt an. Beginnend vom Januar 1950 wurde ich als Aushilfslehrer an der Furugen Grundschule eingestellt.<br \/>\nNachkriegs Schulbildung<br \/>\n\u3000Die neue Schule befand sich nicht auf dem Gel\u00e4nde der alten Schule, sondern bestand aus Zelten, die auf einem Feld errichtet waren. Der Sportplatz war holperig und mit Steinen \u00fcbers\u00e4t. Am Anfang der Bauarbeiten mussten Steine zerkleinert und Boden geebnet werden. Der Schwerpunkt lag darauf, erst einmal das Lernumfeld zu schaffen. Der Unterricht fand nur Vormittags statt und nachdem die Kinder nachhause gegangen waren, k\u00fcmmerten wir uns um den Bau der Schule. In den Zelth\u00fctten war es bei Sonnenschein sehr hei\u00df. Die Sch\u00fcler und Eltern schnitten f\u00fcr uns Stroh f\u00fcr die D\u00e4cher Bau eines Strohdaches und wir Lehrer deckten die Zelte damit, wenn die Kinder nach dem Unterricht heimgingen. Die Arbeiten am Bau der Schule gingen jeden Tag weiter. Eltern die W\u00e4lder besa\u00dfen, f\u00e4llten dort Kiefern als Bauholz. Daraus errichteten wir 10 Schulgeb\u00e4ude. In jedem waren zwei Klassen untergebracht und wir konnten mit dem Lernen beginnen.<br \/>\n\u3000Zu Beginn hatten wir noch keine Schreibhefte. Aus Papier, das wir auf der M\u00fcllhalde des amerikanischen Armeest\u00fctzpunktes fanden, stellen wir uns Hefte zum Schreiben her. Bleistifte bekamen wir entweder vom US-Milit\u00e4r geschenkt oder suchten uns welche auf der M\u00fcllhalde. Schulb\u00fccher gab es ebenfalls nicht und die Lehrer fertigten provisorische Lehrb\u00fccher an, die wir an die Kinder verteilten. Mit diesen provisorischen Schulb\u00fcchern war die erste Stufe zum Unterrichten und Lernen beschritten. Sp\u00e4ter erhielten wir auch richtige Schulb\u00fccher zum Lernen. Das war allerdings erst vier, f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter. F\u00fcr die Tische und St\u00fchle nahmen wir amerikanischen Feldbetten, auf die wir Bretter nagelten und pro Bett zwei bis drei Hocker dazustellten. Wir hatten nur Tische und St\u00fchle, die wir selber zurecht gezimmert hatten. Sp\u00e4ter erhielten wir Tische f\u00fcr je zwei Sch\u00fcler von der Dorfgemeinschaft bereitgestellt.<br \/>\n\u3000Wir Aushilfslehrer arbeiten als Zimmermann, aber auch mit Spitzhacke und Spaten. Damit zerkleinerten wir Steine und ebneten den Boden. Lehrer waren wir nur dem Namen nach, haupts\u00e4chlich haben wir das Lernumfeld geschaffen. Daf\u00fcr brauchten sie wohl so einen jungen Oberschulabsolventen wie mich. Trotz allem waren die Kinder von damals sehr lieb und treuherzig. Selbst bei Arbeiten, die nicht f\u00fcr Kinder waren kamen sie und halfen uns Lehrern. Lehrer und Kinder arbeiteten als Team Hand in Hand zusammen bei der Schaffung unseres Lernumfeldes. Das war wirklich atemberaubend.<br \/>\n\u3000In der Koza Oberschule wurde ein Lehrerausbildungszentrum eingerichtet, und nach sechs Monaten Fortbildung konnte ich Lehrer werden. Der schwierigste Teil war der Unterricht am\u3000Samstag und Sonntag. F\u00fcr ungef\u00e4hr sechs Monate lang ging ich samstags nachmittags und sonntags ganzt\u00e4gig zur Ryukyu Universit\u00e4t in Shuri, um die verschiedensten F\u00e4cher zu studieren, w\u00e4hrend ich mich gleichzeitig um die Kinder k\u00fcmmerte und nach dem Unterricht sah. Au\u00dferdem gab es oft Schulungen zum Erwerb von Studienpunkten, zu denen ich dann nach dem Unterricht eilte und ein paar Stunden lang teilnahm.<\/p>\n<p>Meine Botschaft an die Jugend<\/p>\n<p>\u3000Nach dem Krieg haben wir alle zusammen am Wiederaufbau gearbeitet. Alle, nicht nur Familie und Verwandte haben sich gegenseitig geholfen um voranzukommen. Die Leute waren nach dem Kriegsende einfach einzigartig. Das Gef\u00fchl, der Willen sich gegenseitig zu helfen, kann man mit nichts mehr heutzutage vergleichen.<br \/>\n\u3000Was ich den Kindern von heute mit auf den Weg geben m\u00f6chte ist, dass diese \u00c4ra des Wohlstandes und des Frieden, durch die harte Arbeit der Generation vor euch geschaffen wurde und das dies eine wunderbare Welt ist, in der wir heute leben. Ich w\u00fcnsche mir, dass ihr weiter flei\u00dfig lernt und eine Welt schafft, die noch besser ist als die Jetzige.<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u3000Beginnend als Aushilfslehrer an seiner Mutterschule hat Herr Kanyu Iha 40 Jahre im Bildungswesen gearbeitet Seit seiner Pensionierung leistet er seinen Beitrag f\u00fcr die Gemeinde alsVertreter f\u00fcr die B\u00fcrgerrechte. 1998 erhielt eine Auszeichnung vom Justizministerium und 2012 den Orden der aufgehenden Sonne.<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt im Zakimi Castle \u3000Im Jahr 1944 errichtete die japanische Armee sechs Fliegerabwehrkanonen au [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-123","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archive"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=123"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":882,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123\/revisions\/882"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=123"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=123"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=123"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}