{"id":125,"date":"2022-01-28T14:36:51","date_gmt":"2022-01-28T05:36:51","guid":{"rendered":"http:\/\/peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/?p=125"},"modified":"2022-04-04T11:18:15","modified_gmt":"2022-04-04T02:18:15","slug":"%e3%80%8c%e5%b9%b3%e5%ae%89%e5%ba%a7%e5%b8%82%e3%80%8d%e3%81%a8%e7%a7%81%e3%81%ae%e6%88%a6%e5%be%8c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/archive\/125\/","title":{"rendered":"Henza und mein Leben nach dem Krieg"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p>Gefangennahme w\u00e4hrend der Evakuierung<\/p>\n<p>\u3000Auf unserer Flucht vom S\u00fcden in den Norden wurden wir in Ishikawa angehalten. Ishikawa diente zu diesem Zeitpunkt als Internierungslager f\u00fcr Zivilisten. Wir, die Jugendlichen um die 15, 16 Jahre wurden von den amerikanischen Soldaten besonders be\u00e4ugt. Wir h\u00e4tten ja \u201eKindersoldaten&#8220; seien k\u00f6nnen. Deshalb bem\u00fchten wir uns, w\u00e4hrend der Evakuierung nicht von den US Truppen gesehen zu werden. Seit jeher gab es die \u201eGan\u2019ya\u201c genannten Orte. In ihnen wurden S\u00e4rge gelagert und eine solche Gan\u2019ya gab es auch in Ishikawa. Ich dachte mir, dass das ein guter Platz zum Verstecken sei. Es erwies sich aber als das genaue Gegenteil. Die Amerikaner kamen, um das merkw\u00fcrdige Steinhaus zu untersuchen. Statt mich erfolgreich zu verstecken, wurde ich gerade deshalb gefunden und war erst einmal in Schwierigkeiten. Sie fanden mich, zerrten mich heraus und brachten mich in das Kriegsgefangenenlager nach Yaka. Aber nach dem feststand, dass ich nur ein einfacher Jugendlicher und kein Kindersoldat war, brachten sie mich zur\u00fcck zu meiner Familie.<br \/>\n\u3000Etwas sp\u00e4ter, Anfang Mai 1945 verhandelte mein Vater mit den Amerikanern und ich konnte auf einem Jeep bis Yakena mitfahren.<\/p>\n<p>Leben in Henza<\/p>\n<p>\u3000Von dort ging es dann den ganzen Mai hindurch zu Fu\u00df nach Henza-jima. Zu dieser Zeit war die Insel Henza, genau so ein ziviles Internierungslager wie Ishikawa. Es m\u00fcssen sich so um die 120 bis 130 amerikanische Soldaten auf der Insel befunden haben. Sie waren auf dem Gel\u00e4nde der fr\u00fcheren Grund- und Mittelschule stationiert. Bevor ich es wusste, wurde aus der Dorfgemeinde Henza die Stadt Henza, mit einem von den Amerikanern eingesetzten B\u00fcrgermeister. Ungef\u00e4hr 8000 Leute befanden sich damals auf Henza-jima. Die Einwohner der umliegenden Inseln Miyagi und Ikei, waren ebenfalls hier im Internierungslager Henza-jima. Nur die Leute aus Hamahiga blieben auf ihrer eigenen Insel interniert. In Henza-jima waren auch Einwohner von der gegen\u00fcberliegende K\u00fcste und der gesamten Yokatsu Halbinsel interniert. Die Leute, die aus Naha evakuiert waren, hatten schlimmes durchgemacht. Es gab nichts zu essen und in den H\u00e4usern waren alle auf engsten Raum zusammengepfercht. Auf Henza-jima gibt es kaum Felder und keinen Platz f\u00fcr Ackerbau. Lebensmittelmangel war ein gro\u00dfes Problem.<br \/>\n\u3000Da zu dieser Zeit kein Geld im Umlauf war, waren wir auf die Hilfs- und Versorgungsg\u00fcter der Amerikaner angewiesen. Es gab eine VerteilerStation. Es wurden Listen f\u00fcr die einzelnen Familien angefertigt. Auf den Listen wurde festgelegt wie viel einer einzelnen Person zusteht und dann nach ihnen die Hilfsg\u00fcter verteilt. Die unterschiedlichsten Lebensmittel wurden verteilt. Mehl, Reis und Konserven wurden an die einzelnen Familien ausgegeben. Da es kein Land gab, um selber etwas anzubauen, lebten wir vollst\u00e4ndig den Lebensmittellieferungen, die uns die US-Armee zur Verf\u00fcgung stellte. Diese reichten aber bei weiten nicht aus.<br \/>\n\u3000Ein Ereignis von damals ist mir in Erinnerung geblieben. An der K\u00fcste gegen\u00fcber in Yakena, gab es noch einige vom Krieg unzerst\u00f6rte H\u00e4user. Fr\u00fcher waren die H\u00e4user alle aus Holz gebaut, einige mit einem rotem Ziegeldach. Wenn man sie abrei\u00dft, dann k\u00f6nnte man die Materialien hier zum H\u00e4userbau benutzen, dachten sie sich wohl. Einige starke M\u00e4nner zogen los und rissen ein paar H\u00e4user ein. Als sie mit den Materialien in Henza eintrafen, wurden sie von den sogenannten &#8222;Rothelmen&#8220;, das waren Zivilpolizisten, die von den Amerikanern einberufen und mit roten Stahlhelmen ausgestattet waren, entdeckt und eingesperrt. Ein Gef\u00e4ngnis, das man als solches bezeichnen kann gab es noch nicht und so wurden sie ins Kana&#8217;ami gesteckt. Kana&#8217;ami hei\u00dft Maschendraht und es war ein einfacher Verschlag mit Maschendraht umz\u00e4unt.<br \/>\n\u3000Fischen gehen konnten wir auch nicht. Wir fahren ja alle Gefangene und durften uns nicht frei bewegen. W\u00e4hrend des Krieges gab eine Guerillatruppe der japanischen Armee, die Kirikomi-tai. Sie f\u00fchrten nachts Angriffe auf die Amerikaner aus. Die Amerikaner dachten, wenn sie die Zivilbev\u00f6lkerung freilassen, schlie\u00dfen wir uns der Kirikomi-Tai an. Deshalb waren alle Freiheiten wie Fischen und Ackerbau von uns genommen wurden. Zum Gl\u00fcck waren auf Henza-jima keine japanischen Soldaten versteckt. Dann h\u00e4tte es sicherlich noch viel Schlimmer kommen k\u00f6nnen. Ich glaube, Henza-jima war unter den kontrollierten Gebieten ein relativ ruhiger Ort gewesen. Gegen\u00fcber in Yakena befand sich auf einem H\u00fcgel die \u201eChinesische Einheit\u201c Dort waren Truppen von Chiang Kai-shek stationiert. Ich habe aber keine Ahnung warum. Au\u00dferdem gab auch noch die Niki Raketenbasis in der N\u00e4he von Yohen.<\/p>\n<p>Der Schulalltag an der Maebaru Highschool<\/p>\n<p>\u3000Vor dem Krieg hatte ich die Mittelschule besucht und wurde an der Maebaru Highschool aufgenommen. Eine Schule war es aber nur dem Namen nach. Es gab keine Schulb\u00fccher, keine Tische und keine St\u00fchle. Die Lehrer waren auch keine richtigen Highschool Lehrer. Ehemalige Grundschullehrer oder Absolventen der Lehrerakademie. Vielleicht lag es daran, dass wir unter amerikanischer Besatzung waren, so richtig gut war nur der Englischunterricht. Nur die Englischlehrer waren richtig ausgebildet. Wegen des Lehrermangels nach dem Krieg, glaube ich nicht, dass die anderen Lehrer offizielle Highschool Lehrer waren. So waren die Zeiten und nat\u00fcrlich hatten wir auch keine Schuluniformen.<br \/>\n\u3000Was wir nun eigentlich an der Schule gemacht haben? Der Musiklehrer brachte uns Lieder bei und wir absolvierten einfache Turn\u00fcbungen. So richtigen Schulunterricht hatten wir nicht wirklich. Eine Tafel existierte nicht und die Tische und St\u00fchle lie\u00dfen ebenfalls zu W\u00fcnschen \u00fcbrig. Aber die Besatzungsmacht hatte die Order an die Schulen herausgegeben, Sch\u00fcler aufzunehmen und Unterricht zu geben. Diese Umst\u00e4nde hielten bis in das Jahr 1946 hinein an.<\/p>\n<p>Der Vorfall mit der verlorenen Pistole.<\/p>\n<p>\u30001946 standen dort, wo heute die Yokatsu Mittelschule ist Quonset Wellblechbaracken der amerikanischen Armee. Nachdem die Schule dorthin umgezogen war, kam es zu einem gr\u00f6\u00dferen Zwischenfall. Ein Sch\u00fcler fand in den verlassenen Baracken eine vergessene Pistole und versteckte sie aus Neugier. Das Wohnheim f\u00fcr die Sch\u00fcler von der Ikei Insel, der Tsuken Insel und anderen kleineren Inseln wohnten, bestand aus Zelth\u00fctten. Die meisten der nichteinheimischen Sch\u00fcler waren dort untergebracht. Es waren Zelte der amerikanische Armee und f\u00fcnf Sch\u00fcler teilten sich ein Zelt. Sie waren getrennt nach Jungen und M\u00e4dchen. Manchmal kamen amerikanische Soldaten ins M\u00e4dchen Wohnheim, um mit ihnen zu sch\u00e4kern. Dabei bedrohte der Sch\u00fcler, der die Pistole gefunden hatte, sie mit der Waffe. Am n\u00e4chsten Tag kam ein Bildungsverantwortlicher der amerikanischen Streitkr\u00e4fte in die Schule. &#8222;Wenn die Pistole nicht herausgegeben wird, schlie\u00dfen wir die Schule\u201c, sagte er und lie\u00df die Sch\u00fcler antreten. &#8222;Wer hat die Pistole?\u201c. Aber niemand meldete sich. Antworten h\u00e4tte nur gro\u00dfen \u00c4rger bedeutet, deshalb schwiegen wir alle. Als er davon erfuhr, warf der Sch\u00fcler die Pistole heimlich eine Klippe hinter der Schule, die wir Section Base nannten, hinab. Sp\u00e4ter gestand er doch noch, dass er die Pistole dort weggeworfen hatte. Daraufhin wurden alle Sch\u00fcler der Schule zum Grund der Klippe gebracht und es wurde gesagt: &#8222;Wenn ihr die Pistole nicht wiederfindet, schlie\u00dfen wir die Schule\u201c. Es dauerte zwei Tage bis wir sie fanden. Wir gaben sie zur\u00fcck und die Schule wurde nicht geschlossen.<br \/>\n\u3000Die Schule und das Wohnheim waren vollst\u00e4ndig auf Hilfsg\u00fcter der US-Armee angewiesen. Es war eine schwierige Zeit, in der wir irgendwie dem Verhungern entkamen. Haupts\u00e4chlich a\u00dfen wir Dango-jiru, Wassersuppe mit Mehlkl\u00f6\u00dfen.<\/p>\n<p>Anstellung nach dem Abschluss<\/p>\n<p>\u3000Der erste Jahrgang der Maebaru Highschool schloss im September 1946 ab. Ich geh\u00f6rte zum zweiten Jahrgang und schloss ein halbes Jahr sp\u00e4ter, im M\u00e4rz 1947 ab. Ich denke, ich war insgesamt nicht einmal ein ganzes Jahr an der Schule. Auf keinen Fall war es ein ganzes Jahr gewesen. Voraussetzung f\u00fcr die Aufnahmepr\u00fcfung zur Universit\u00e4t waren 12 Jahre Schulbesuch, deswegen konnte ich nicht zur Universit\u00e4t gehen. Allerdings gab es damals auch noch keine Universit\u00e4t in Okinawa und die Highschool war der h\u00f6chstm\u00f6glichste Abschluss. Nachdem ich also die Highschool abgeschlossen hatte, wurde ich Lehrer f\u00fcr Grund- und Mittelschulen.<br \/>\n\u3000Zu dieser Zeit gab es nur wenige m\u00e4nnliche Lehrer und viele Lehrerinnen. Die L\u00f6hne waren damals sehr gering. Es war so um 1948, als wir endlich auch Milit\u00e4rw\u00e4hrung erhielten. Mit Milit\u00e4rw\u00e4hrung meine ich den &#8222;B-Yen&#8220;. Der Monatslohn betrug 220 Yen f\u00fcr einen Schullehrer, 400 Yen f\u00fcr einen Schulleiter und 800 bis 1000 Yen f\u00fcr einen Regierungsvertreter. Auf dem Schwarzmarkt wurden amerikanische Zigaretten gehandelt. Es gab die Lucky Strike mit dem Design \u00e4hnlich der japanischen Flagge. In einer Stange waren 10 Schachteln und kostete 300 Yen. Die Leute sagten damals: \u201eEin Lehrer arbeitet den ganzen Monat und ist trotzdem weniger wert als eine Stange Zigaretten&#8220;. Lehrer wurden f\u00fcr ihre Arbeit bel\u00e4chelt. Vor dem Krieg sagte man: \u201eEin Sch\u00fcler darf nie vergessen, seinen Lehrer zu ehren\u201c, und Lehrer wurden mit Respekt behandelt, In der Nachkriegszeit, als die Dinge knapp waren und andere Umst\u00e4nde herrschten, wurden Lehrer als \u201ekleine Idioten\u201c bezeichnet. Das war eine sehr besch\u00e4mende Zeit f\u00fcr uns Lehrer. Wenn man f\u00fcr das Milit\u00e4r oder irgendwo anders gearbeitet hat, bekam man das Drei- oder Vierfache an Gehalt. Deswegen gab es sehr wenige Lehrer.<\/p>\n<p>Schiffsverkehr und der Schrottboom<\/p>\n<p>\u3000In den ersten 10 Jahren nach dem Krieg waren die Stra\u00dfen noch in sehr schlechtem Zustand und es fuhren nur wenige Lastwagen. Aus diesem Grund bl\u00fchte der Seetransport, mit Henza-jima im Zentrum der Industrie. Zu dieser Zeit gab es den sogenannten &#8222;Schrott Boom&#8220;. Aus gesunkenen Kriegsschiffen und verungl\u00fcckten Panzern wurden Kupferdr\u00e4hte, Eisenteile ausgebaut und verkauft. Dazu musste man sie allerdings erstmal finden. Suchmagnete um Eisen zu finden gab es noch nicht, darum tauchten wir ins Meer und suchten sie mit blo\u00dfem Auge. In Henza gab es einige Leute, die waren besser als alle anderen bei der Schrottsuche. Sie hatten damit angefangen ihn zu bergen und zu verkaufen und damit den Schrott-Boom ausgel\u00f6st. Einwohner aus Okinawa, die in den Philippinen oder in Thailand f\u00fcr die Fischerei gearbeitet hatten, kehrten nach dem Krieg zur\u00fcck. Weil sie auf dem Meer gearbeitet hatten, kannten sie sich gut aus, konnten viel Schrott finden und haben gutes Geld verdient. Es gab aber sicherlich auch solche, die nichts fanden und Geld verloren. Der Boom hielt etwa drei Jahre an.<br \/>\n\u3000Ich fing an bei einer Seetransportfirma zu arbeiten. So etwa 1946 oder 1947. Die Insel Amami-Oshima war damals noch nicht an Japan zur\u00fcckgegeben. Es gibt zehn Inseln zwischen Kagoshima und Amami-Oshima, sie bildeten die Gemeinde Toshima. Auf H\u00f6he der Insel Kuchinoshima und Nakanoshima verlief der 30. Breitengrad, der die Grenze bildete. Ich fuhr auf einem Schiff dorthin, das Kupferdraht aus Okinawa transportierte. Ich war nicht der Kapit\u00e4n, sondern nur ein B\u00fcroangestellter. Dort in Kuchinoshima tauschten wir Waren aus. Wir verkauften den Kupferdraht und erwarben Holz- und Baumaterialien. In schlimmsten Fall k\u00f6nnte man es man es als Schmuggel bezeichnen, ich habe aber nie geh\u00f6rt, dass jemand vom Gesetz bestraft worden w\u00e4re. Die Ursache f\u00fcr den Schrott Boom war, der schlechte Zustand der Minen in Japan. Deshalb waren Metalle im ganzen Land Mangelware. Darum kauften sie den gesamten Eisenschrott und die Kupferdr\u00e4hte, die wir mitbrachten. Dieser Handel bildete den Hintergrund f\u00fcr den Schrott Boom auf Okinawa. Das waren schwierige Zeiten und ich war mit dabei, damals am 30. Breitengrad in Kuchinoshima.<\/p>\n<p>Die Probleme einer abgelegenen Insel<\/p>\n<p>\u3000Damals, direkt nach dem Krieg waren die F\u00e4hren, die zwischen den Inseln verkehrten sehr klein. Eine der F\u00e4hren zwischen Henza-jima und Yabuchi-jima kenterte. Von den neun Passagieren ertranken sieben. Einer meiner Lehrer war unter ihnen. Es gab jedes Jahr erneut Unf\u00e4lle. Zum Beispiel kann man bei Ebbe zur gegen\u00fcberliegenden K\u00fcste nach Yakena laufen. Passt man dabei nicht auf, kann man leicht in Untiefen geraten und dann ertrinken. Das kam sehr h\u00e4ufig vor.<br \/>\n\u3000Kinder geb\u00e4ren war auch so eine schwierige Angelegenheit, wenn eine Frau Komplikationen bei der Geburt hatte, mussten drei, vier M\u00e4nner sie auf eine Holztrage legen und wenn das Wasser zu flach f\u00fcr ein Boot war, mit ihr bei Ebbe zum Festland rennen. Wenn alles glattgeht, ist es kein Problem, aber wenn es unterwegs Schwierigkeiten gab, konnte das Folgen f\u00fcr die Geburt haben. Im Fall einer pl\u00f6tzlichen Krankheit ebenso, man konnte sich nicht auf die Schiffe verlassen, weil sie bei Ebbe nicht auslaufen konnten. Weckte man einen Kapit\u00e4n nachts, dauerte es 30 Minuten bis zu einer Stunde, bis das Schiff bereit zum auslaufen war. Setzte beim Transport auf der Trage w\u00e4hrend der Ebbe die Flut ein, hatte man ebenfalls ein Problem. Notfallpatienten konnten nur bei Ebbe transportiert werden, solche schweren Zeiten waren das. Diese Schwierigkeiten zu \u00fcberwinden, war der Ausgangspunkt f\u00fcr die Konstruktion der Kaichudoro, die Stra\u00dfe \u00fcber das Meer.<\/p>\n<p>Meine Botschaft an die jungen Leute<\/p>\n<p>\u3000Wir leben in einer Zeit, die sich nur auf materielle G\u00fcter konzentriert. Die Menschen sind nicht mehr mit dem Herzen verbunden. Das gilt nicht nur f\u00fcr die Gesellschaft, sondern auch f\u00fcr die Beziehung zwischen Eltern, Kindern, Geschwistern und Freunden. Ich w\u00fcnsche mir junge Leute deren Beziehungen zueinander auf gegenseitiges Vertrauen beruht und nicht auf materielle Werte. F\u00fcr das gegenseitige Vertrauen ist es wichtig, den Charakter des Gegen\u00fcber zu respektieren. Jeder Mensch hat etwas zu bieten, was ich nicht habe. Lasst uns eine Gesellschaft bauen, in der sich alle gegenseitig respektieren.<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u3000Herr Shokou Okudara war Lehrer an einer Grund- und Mittelschule und Mitglied des Dorfrats von Yonashiro. Er bekleidete au\u00dferdem mehrere \u00c4mter f\u00fcr verschiedene Gruppen und Aussch\u00fcsse des Dorfes Yonashiro. Von 1974 diente er zwei Amtszeiten f\u00fcr acht Jahre als B\u00fcrgermeister des Dorfes Yonashiro. Im Jahr 2001 wurde f\u00fcr seine langj\u00e4hrigen Verdienste in der Kommunalverwaltung mit dem Orden der aufgehenden Sonne ausgezeichnet.<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gefangennahme w\u00e4hrend der Evakuierung \u3000Auf unserer Flucht vom S\u00fcden in den Norden wurden wir in Ishikawa angeh [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-125","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archive"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/125","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=125"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/125\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":820,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/125\/revisions\/820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=125"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=125"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=125"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}