{"id":138,"date":"2022-01-28T14:54:22","date_gmt":"2022-01-28T05:54:22","guid":{"rendered":"http:\/\/peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/?p=138"},"modified":"2022-05-14T12:18:44","modified_gmt":"2022-05-14T03:18:44","slug":"%e3%82%b5%e3%82%b7%e3%83%90%e3%81%a8%e3%82%bf%e3%82%b3%e3%83%84%e3%83%9c%e5%a3%95%e3%81%ae%e6%80%9d%e3%81%84%e5%87%ba-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/archive\/138\/","title":{"rendered":"Erinnerungen an Graugesichtsbussarde und Krakenfallen"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p>\u00dcber die Familie in der Kriegszeit und meine Narbe<\/p>\n<p>\u3000Ich wurde 1943 in Nikadori auf der Insel Miyako-jima geboren. Mein Vater war ein Bauer, aber die Leute in unserer Gemeinde nannten ihn \u201eSensei\u201c. Das kam mit merkw\u00fcrdig vor, da er ja kein Lehrer oder Arzt war. Ich fragte im Dorf nach und erhielt zur Antwort, dass er sich sehr n\u00fctzlich f\u00fcr die Gemeinde gemacht hat, er eines der Vorstandsmitglieder des Gemeinderats war und als Verwalter f\u00fcr unsere Gemeinde fungierte.<br \/>\n\u3000Um die Zeit des gro\u00dfen Luftangriffs vom 10.Oktober 1944 war ich noch klein und habe keine Erinnerungen, aber ich weiss noch das ich verletzt wurde. Ich wurde von der Kugel eines Maschinengewehrs gestreift. Unser Haus wurde zweimal vom Streufeuer der amerikanischen Flieger getroffen. Die US-Armee hatte damals den Befehl, auf alles zu schiessen, was sich bewegt. In der N\u00e4he unseres Hauses befand sich ein H\u00fcgel. W\u00e4hrend des Angriffs, befand sich irgendjemand dort und die Jagdflieger schossen auf ihn. Dabei schlugen zwei Kugeln in unser Haus ein. Eine der Kugel durchschlug die Regent\u00fcr und streifte mich. Die zweite Kugel traf unseren Ahnenaltar. Eine dritte Kugel schlug in den Holzschuppen ein. Meine Eltern erz\u00e4hlten mir, dass sich im Bunker vom Nikadori japanisches Armeepersonal befand und sie mich dort hin brachten. Obwohl es normalerweise keine Versorgung f\u00fcr Zivilisten gab, haben sie meine Wunde behandelt. Seit dem habe ich diese Narbe. Die Kugel aus dem Maschinengewehr streifte meinen Arm und verletzte mich auch am R\u00fccken. Ich war noch ein kleines Kind und schlief im Hauptraum des Hauses, als die Kugel mich streifte. Ich soll zu schreien und zu weinen angefangen haben. Meine Familie war im Esszimmer beim Mittagessen und hatte sich beim L\u00e4rm des Kugelhagels in Deckung gebracht. Wenn ich dar\u00fcber nachdenke, gab es da nicht wirklich einen Platz um sich zu verstecken, aber irgendwie schafften sie es unversehrt zu bleiben. Ich war der einzige, der an drei Stellen am Arm und am R\u00fccken getroffen wurde. Ich \u00fcberlebte wohl nur, weil die Kugel meine Wirbels\u00e4ule verfehlte. Ich hatte viel Gl\u00fcck in dem Moment.<br \/>\n\u3000Ich habe keine Erinnerungen an die Luftangriffe auf Miyako-jima. Mein Vater und die anderen mussten arbeiten, um die Krater zu f\u00fcllen, die von den abgeworfenen Bomben der US-Flieger in den Landebahnen hinterlassen waren. Die rostigen \u00dcberreste eines Panzers der japanischen Armee wurden nach Kriegsende am Strand zur\u00fcckgelassen, offenbar von einem der US-Angriffe getroffen.<\/p>\n<p>Erinnerungen an die Bussarde und die Krakenfalle<\/p>\n<p>\u3000In meiner Kindheit haben wir fast ausschliesslich S\u00fc\u00dfkartoffeln gegessen. Da es nichts anderes gab, pfl\u00fcckten wir wilde Gr\u00e4ser, \u00e4hnlich wie Fr\u00fchlingszwiebeln und taten sie in unsere Suppe. Wir a\u00dfen Guava und Maulbeeren, fingen Zikaden, Heuschrecken und Eidechsen, um sie zu essen. Sashiba waren eine Delikatesse. Die Graugesichts-Bussarde sind heute eine gesch\u00fctzte Vogelart, aber das waren sie noch nicht w\u00e4hrend meiner Schulzeit.<br \/>\n\u3000Einmal bin ich alleine in die Berge gegangen und habe Zwei auf einmal gefangen, was ist mir aber nicht noch einmal gelungen ist. Ich habe sie mit blo\u00dfen H\u00e4nden gefangen. Es war Nacht und dunkel, aber im Schimmer der Lichter der Stadt konnte ich einen ersp\u00e4hen. Ich kletterte vorsichtig auf den Baum hinauf, um ihn zu fangen, aber bei meinem ersten Versuch erwischte ich nur ein Bein und der Bussard krallte das andere Bein in meinen Arm. Es war ein wichtiger Fang, deshalb liess ich ihn auf keinen Fall entkommen. Beim zweiten Bussard lief es besser und es gelang mir beide Beine zu fassen. Es war das erste und letzte Mal, das ich Sashiba fangen konnte. Eine Woche lang wurden die V\u00f6gel f\u00fcr mich zu einer Art Spielzeug, und ich lie\u00df sie mit einem Seil, das an den Beinen befestigt war, herumfliegen. Als sie nach etwa einer Woche ihre ganze Energie verbraucht hatten, kochten wir sie in der Suppe und a\u00dfen sie zusammen mit Reis. Das gelbe Fett der V\u00f6gel schwamm oben auf der Br\u00fche und sie schmeckte k\u00f6stlich. Ich zog immer wieder los und versuchte Sashiba zu fangen.<br \/>\n\u3000Es gab Kiefernhaine entlang der K\u00fcste, in der N\u00e4he unseres Hauses. Dort befanden sich viele Gr\u00e4ber und es war sehr unheimlich. Es gab auch kein Licht in der N\u00e4he. Die Bussarde flogen normalerweise vom Meer her ein. Ich entfernte mich einige Meter von meinen Freunden und kletterte auf einen Baum. Ich wartete dort, aber weil sich kein Bussard n\u00e4herte, machte ich mich auf den R\u00fcckweg. Als ich mich umdrehte fiel ich vom Baum. Ich fiel direkt in einen \u201eEin Mann Bunker\u201c. Wir nannten diese Sorte Bunker aus der Kriegszeit \u201e Krakenfallen\u201c. Ich dachte ich w\u00e4r erledigt, aber ich schaffte es herauszuklettern. Er war nur Brusttief, aber w\u00e4re etwas tiefer gewesen, h\u00e4tte ich es in der pechschwarzen Nacht wohl nicht heraus geschafft.<\/p>\n<p>Miyako-jima zu meiner Jugend<\/p>\n<p>\u3000Ich war oft am Ufer und habe Fische gefangen. Wenn ich mit meinen Freunden loszog, um Futter f\u00fcr die Ziegen zu schneiden, nahmen wir immer unsere Schwimmbrillen mit. Wir nannten sie damals \u201eItoman-Brillen\u201c. Sobald wir das Ger\u00e4usch einer Explosion h\u00f6rten, rannten wir zum Ufer in der N\u00e4he der Explosion. An Land waren tote und lebende Fische angeschwemmt. Wir sammelten auf, was die Fischer zur\u00fcck gelassen hatten und nahmen es zum Essen mit nachhause. Stachelmakrelen wurden immer am h\u00e4ufigsten am Strand angeschwemmt. Die Fischer benutzten selbstgebaute Granaten. Sie nahmen das Schiesspulver aus der Munition und f\u00fcllten es in eine Flasche. Diese selbstgebauten Granaten warfen sie ins Meer. Es gab runde und viereckige Sprengkapseln. Es lag damals jede Menge Munition an der K\u00fcste herum. Die Leute sammelten \u00fcberall in der Gegend Altmetall. Es gab einen sogenannten \u201eSchrott-Boom\u201c auf der gesamten Insel. Wir waren noch kleine Kinder und um etwas Taschengeld zu verdienen, sammelten wir Eisenst\u00fccke, die wir fanden auf. Es gab damals H\u00e4ndler, die alles Altmetall aufkauften. Dorthin brachten wir unseren aufgelesenen Schrott und verkauften ihn. Auf diese Weise, haben wir uns ein kleines Taschengeld verdient. Das hat wirklich am meisten Spa\u00df gemacht.<br \/>\n\u3000Ich wuchs in einer gro\u00dfen Familie auf und war der sechste und j\u00fcngste Sohn. Zum Fr\u00fchst\u00fcck gab es zwei Packungen Somen-Nudeln. Sie schwammen in einem Kessel mit Wassersuppe. Es herrschte das Prinzip \u201eWer zuerst kommt, mahlt zuerst\u201c, deswegen sa\u00df ich immer direkt neben dem Kessel. Wir hatten auch Spinatdosen, aus den Verpflegungsrationen der US-Armee. Als ich noch sehr klein war, lief in der N\u00e4he des Higashi-Henna-Zaki Kaps ein mit Reis beladenes Schiff auf Grund. Ein Schiff, das zur Bergung auslief kenterte ebenfalls. Reis war damals unbezahlbar und viele Leute zogen los, um den Reis aus dem Schiffswrack zu bergen.<br \/>\n\u3000Auf Miyako-jima herrschte damals Wassermangel. Auf den Feldern versuchten wir Regenwasser aufzufangen, aber es gab einfach nicht genug Wasser. Manchmal blieb uns nichts anderes, als das Wasser aus den Rinnen zu sch\u00f6pfen, welche die Pferdekutschen mit ihren R\u00e4dern hinterlassen hatten. Ich sch\u00f6pfte es mit beiden H\u00e4nden und dachte bei mir, dass es besser ist als nicht zu trinken. Ich wurde nicht einmal krank davon. Ich glaube, wir Kinder von damals waren einfach robuster.<\/p>\n<p>Sp\u00fclw\u00fcrmer und Entwurmung<\/p>\n<p>\u3000Als ich ein Kind war, schlachtete jeder Haushalt zu besonderen Anl\u00e4ssen, wie Neujahr oder Geburtstage, ein Schwein im Hinterhof. Wenn wir die Schweine zerlegten, fanden wir winzige wei\u00dfe Eier im Fleisch. Das waren die Eier von Spulw\u00fcrmern. Wir glaubten damals, dass die W\u00fcrmer absterben w\u00fcrden, und haben das Fleisch trotzdem gegessen. Leute von der Amerikanischen Zivilregierung zeigten im Ryukyu-American Kulturzentrum von Miyako einen Film, der \u00fcber die Gefahren von Spulw\u00fcrmern informierte. Eines Tages, auf dem Heimweg vom Meer, ich rannte gerade, um mich zu trocknen. gingen wir am Utaki (heilige St\u00e4tte) vorbei. \u00dcblicherweise versammelten sich hier immer die alten Frauen zum Gebet. Mein Freund nahm ein heruntergefallenes R\u00e4ucherst\u00e4bchen und tat so als ob er Rauchen w\u00fcrde. Pl\u00f6tzlich kroch ihm ein Sp\u00fclwurm aus der Nase. Dar\u00fcber habe ich mich riesig erschrocken. Um die W\u00fcrmer in unserem K\u00f6rper abzut\u00f6ten, wurde in den Schulen Seetang benutzt. Ich erinnere mich nicht mehr an den Namen, Wir mussten eine Br\u00fche aus den Algen trinken. Mit diesem Getr\u00e4nk aus Algen wurden wir entwurmt. Als Belohnung erhielten wir Sakuma Drops, die waren sehr lecker. Es war das erste Mal, das ich so etwas wie einen Bonbon lutschte. Wir bekamen die s\u00fc\u00dfen Drops, weil der Algentrunk so bitter war.<\/p>\n<p>Schulleben in jenen Tagen<\/p>\n<p>\u3000Meine Schule war eine H\u00fctte mit Strohdach, keinen Fussboden nur blanker Boden. Liefen wir auf dem Boden, wirbelte der Staub auf. Nur niedrige W\u00e4nde trennten die Klassen voneinander. Wir waren drei Klassen in der Schule. Manchmal spielten wir auf dem M\u00fcllplatz und klaubten Papierschnipsel auf, wickelten den Dreck und die Erde vom Boden hinein, warfen sie in die Nachbarklassen und lieferten uns eine Papierschnitzelschlacht. Als Resultat waren unsere Tische und St\u00fchle mit M\u00fcll und Sand bedeckt. So was haben wir sehr oft gemacht.<br \/>\n\u3000W\u00e4hrend meiner Grundschulzeit befiel ein Virus die Zuckerrohrfelder und Gem\u00fcsefarmen. Auch die Schulen beteiligten sich an der Bek\u00e4mpfung. Unsere Lehrer nahmen uns mit auf die Felder und wir kratzten den wei\u00dfen Belag von den Bl\u00e4ttern oder schnitten sie ganz ab.<br \/>\n\u3000Nach der Grundschule besuchte ich die Hirara Junior High School. Ich erinnere mich nicht mehr, ob es urspr\u00fcnglich ein stabiles Geb\u00e4ude gewesen war, aber das Schulgeb\u00e4ude war durch einen Taifun stark besch\u00e4digt worden. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und hatten Vormittags- und Nachmittagsunterricht. Das dauerte an, bis das neue Schulgeb\u00e4ude endlich fertiggestellt war.<br \/>\n\u3000Ich ging danach auf eine Oberschule f\u00fcr Land- und Forstwirtschaft. Ich habe aber keine Ahnung von der Landwirtschaft. Wir machten unseren Kompost selber in der Schule. Der Schulgarten selbst befand sich in der N\u00e4he der Schule, aber die Schulfarm Nr.2 war in der N\u00e4he des Flughafens. Dorthin brachten wir den Kompost. Es war eine gro\u00dfe Farm von etwa 18 Hektar. Wir bauten haupts\u00e4chlich Zuckerrohr an.W\u00e4hrend der Erntezeit ging ich ohne Lunchpaket dorthin und a\u00df das Zuckerrohr, das wir ernteten.<\/p>\n<p>Arbeit f\u00fcr eine Hafen Company nach der Oberschule.<\/p>\n<p>\u3000Nach meinem Abschluss lebte ich ein Jahr lang in der N\u00e4he meines Heimatortes, aber so konnte es nicht ewig weitergehen. Ich \u00fcberlegte mir einen Beruf zu erlernen, der mich weiterbringen w\u00fcrde. Wir waren immer noch unter amerikanischer Besatzung und ich wollte einen Beruf machen, bei dem man eine englische Schreibmaschine benutzt. Zu dieser Zeit bot der Hinterbliebenen Verband Okinawas in Naha Schreibmaschinen Kurse an und unterrichtete in einer Art Lernzentrum. Jeder, der einen Angeh\u00f6rigen im Krieg verloren hatte, konnte daran teilnehmen. Ich bat meinen Vater um Erlaubnis und ging nach Nahe um Schreibmaschine zu lernen. Das Schreibmaschine schreiben war sehr n\u00fctzlich f\u00fcr meinen sp\u00e4teren Berufsweg.<br \/>\n\u3000Ich fing bei einer Firma im Hafen von Naha an zu arbeiten. Alle notwendigen Unterlagen, Zollerkl\u00e4rungen und \u00e4hnliches mussten in englischer Ausfertigung vorgelegt werden. Waren die nach Japan gingen, wurden wie ausl\u00e4ndische Fracht behandelt und brauchten eine Zollerkl\u00e4rung. Dazu musste ein Schiffsladeschein f\u00fcr die Bank ausfertigt werden. F\u00fcr diese Papiere erwiesen sich meine Schreibmaschinenkenntnisse als sehr n\u00fctzlich. Egal wie klein eine Fracht war, alle Schiffe, die zum Festland fuhren, mussten sich beim Zoll eine Genehmigung einholen. Okinawa war von den Z\u00f6llen angenommen und es gab Leute, die damit Geld verdienten. Da man damals drei Flaschen Whisky ohne Einfuhrsteuer, von Okinawa aufs Festland mitnehmen durfte, nahmen sie den Whisky mit und verkauften ihn zu einem hohen Preis in Japan. Laut einigen Schiffsbesatzungen, soll es Leute gegeben haben, die mit dem Verkauf von Whisky soviel Geld gespart haben, dass sie sich ein Haus bauen konnten.<br \/>\n\u3000Das schwierigste an meiner Arbeit, war das Umladen der Fracht. Es mussten viele Waren von einem Schiff auf ein anders Schiff geladen werden. Wir hatten Schiffe aus Yaeyama oder Miyako, die hochwertigen Leinenstoff geladen hatten Die Ladung musste auf Schiffe nach Osaka umgeladen werden. Manchmal kamen die Zollpapiere nicht rechtzeitig an oder wegen eines Fehlers der zust\u00e4ndigen Person, konnten wir die Ware nicht verladen. Das konnte zu ziemlich gro\u00dfen Problemen f\u00fchren. Besonders der Leinenstoff aus Miyako, war ein Luxusartikel und kostete 300.000 Yen der Ballen oder 3 Millionen Yen die Kiste. Pannen beim Umladen konnten dazu f\u00fchren, dass die Fracht bis zu einer Woche liegen blieb. Die Amerikaner fuhren oft nach Taiwan, brachten taiwanische M\u00f6bel mit nach Okinawa. Sie kamen zu uns, den Firmen am Hafen wegen der Zollabfertigung. Sie fragten wie man die Sachen durch den Zoll bekommt, aber es war nicht so einfach, weil diese Sachen anders gehandhabt wurden als normale Fracht. Ich gab mein Bestes, um ihre alles in meinen nicht besonders guten Englisch zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Meine Botschaft an die jungen Leute<\/p>\n<p>\u3000Wir leben heute in einem Zeitalter des \u00dcberflusses. Als ich jung war, alles was wir zu essen hatten\u3000war Reis und Nudelsuppe. Nudelsuppe hei\u00dft auch wirklich nur ein paar Nudel in der Suppe. Ich mache mir Sorgen, ob die Kinder von heute \u00fcberhaupt \u00fcberleben k\u00f6nnten, wenn die Versorgung mit Lebensmitteln pl\u00f6tzlich aufh\u00f6ren w\u00fcrde. Ich denke, es ist wichtig, in den Schulen \u00fcber die Lebensmittelknappheit w\u00e4hrend und nach dem Krieg zu unterrichten, damit die Kinder lernen, wie wichtig die Lebensmittel sind, die sie haben.<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u3000Herr Keikichi Yamazato verbrachte seine Kindheit in Miyako-jima und ging nach Abschluss der Oberschule nach Okinawa. Dort arbeitete er bei einer Reederei im Hafen von Naha. Von der Nachkriegszeit \u00fcber die US-Besatzung bis zu seiner Pension arbeite er viele Jahre bei der Logistik des Schifftransportes.<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Familie in der Kriegszeit und meine Narbe \u3000Ich wurde 1943 in Nikadori auf der Insel Miyako-jima gebor [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-138","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archive"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/138","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=138"}],"version-history":[{"count":28,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/138\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":909,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/138\/revisions\/909"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=138"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=138"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=138"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}