{"id":154,"date":"2022-01-28T15:18:15","date_gmt":"2022-01-28T06:18:15","guid":{"rendered":"http:\/\/peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/?p=154"},"modified":"2022-05-23T11:51:16","modified_gmt":"2022-05-23T02:51:16","slug":"%e4%bc%91%e6%88%a6%e3%83%bb%e6%95%97%e6%88%a6%e3%83%bb%e7%b5%82%e6%88%a6%e3%81%a8%e7%a7%81%e3%81%ae%e6%88%a6%e5%be%8c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/archive\/154\/","title":{"rendered":"Waffenstillstand, Niederlage, Kriegsende und meine Nachkriegsjahre"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p>Evakuierung nach Taiwan<\/p>\n<p>\u3000Mein Vater arbeitete als meteorologischer Beobachter. Zu dieser Zeit in der Wetterwarte Ishigaki-jima. Doch auf dem R\u00fcckweg, von einer Weiterbildung in Tokyo am 19. M\u00e4rz 1943 wurde sein Schiff vor der K\u00fcste Taiwans von einem US U-Boot angegriffen und versenkt und er gilt seitdem als vermisst. Meine Mutter ist nach Taiwan evakuiert worden. Die Meiji Seito GmbH hatte ihren Hauptsitz in der N\u00e4he von Madou in der Pr\u00e4fektur Tainan und sie arbeitete dort in der Einkaufsabteilung. Es war im September 1944, als wir nach Taiwan evakuiert wurden.<\/p>\n<p>Luftangriffe auf Taiwan<\/p>\n<p>\u3000Nachdem ich in Madou angekommen war, begannen am 12. und 13. Oktober die Luftangriffe, w\u00e4hrend wir in der N\u00e4he unseres Hauses einen Luftschutzbunker gruben. Es gab keine Fluchtm\u00f6glichkeit und es gelang mir, mich in einem etwa einen Meter gro\u00dfen Wasserrohr eines Bew\u00e4sserungskanal in der N\u00e4he meines Hauses zu verstecken. Dabei wurde ich zum ersten Mal Zeuge einer Luftschlacht zwischen amerikanischen Grumman Jagdfliegern und japanischen Zero Kampfflugzeugen. Die schwarzen Zero K\u00e4mpfer hatten die amerikanischen B-29 Bomber im Visier und flogen auf sie zu. Aber die Zero K\u00e4mpfer konnten die H\u00f6he, in der die B-29 flogen, nicht erreichen, sodass ihre Fluggeschwindigkeit allm\u00e4hlich abnahm. Als sich ihre Geschwindigkeit verlangsamte, wurden sie von den Maschinengewehren der B-29 von oben angegriffen und abgeschossen. Der Anblick war \u00fcberw\u00e4ltigend. Als N\u00e4chstes begannen Grumman-J\u00e4ger im Tiefflug mit Maschinengewehr Beschuss. Neben den B-29 gab es auch noch B-24 Bomber, die auf eine niedrige H\u00f6he von etwa 200 bis 300 Metern herabstiegen, bevor sie gro\u00dfe Bomben abwarfen. Da war ein Schornstein, der zu einer Zuckerfabrik geh\u00f6rte. Die Flugzeuge bombardierten die Fabrik in der Annahme, dass es eine milit\u00e4rische Einrichtung war. Das Bombardement war extrem intensiv.<br \/>\n\u3000In dem Dorf Madou, in dem wir wohnten, gab es einen geheimen Flugplatz, der nur aus einer Landebahn bestand. Er wurde von den Amerikanern angegriffen und ich wollte mir eine Patronenh\u00fclse als Souvenir holen. Auf dem Weg dorthin lief ich durch ein Zuckerrohrfeld, als ich pl\u00f6tzlich ein lautes Grollen h\u00f6rte, das sich rasch n\u00e4herte. Ich drehte mich um, und sah ein amerikanisches P38 Jagdflugzeug in sehr geringer H\u00f6he auf mich zufliegen. Ich erschrak und sprang in einen Graben am Stra\u00dfenrand. Ich hielt mir die Ohren zu und legte mich hin, so wie es uns in der Schule beigebracht worden war. Als das Kampfflugzeug vorbei rauschte und ich den Kopf hob, wirbelten die Kugeln Staubwolken auf, wo ich gerade noch langgelaufen war. Ich dachte, jetzt wird es ernst und versuchte schnell wegzulaufen. Als ich fl\u00fcchtete, sah ich wie ein Wasserb\u00fcffel von dem Maschinengewehrfeuer getroffen wurde. Der Einschlag der Kugeln hinterlie\u00df ein gro\u00dfes Loch in seiner Seite und die Eingeweide spritzten aus der klaffenden Wunde heraus. Ich sah diesen grausamen Anblick und dachte mir, dass die Wucht der Kugeln einen Menschen auf der Stelle get\u00f6tet h\u00e4tten und wie viel Gl\u00fcck ich gehabt hatte, nicht gestorben zu sein.<\/p>\n<p>Waffenstillstand und Niederlage<\/p>\n<p>\u3000Ich h\u00f6rte, dass der Krieg zu Ende war, als ich im f\u00fcnften Jahr an der nationalen Schule war. In den Sommerferien, am 15. August 1945. Ich sa\u00df gerade auf einen Longan Baum und a\u00df ein paar Fr\u00fcchte. Mein Bruder rief von unten herauf: \u201eDer Krieg ist vorbei! Nein, nicht vorbei, es ist Waffenstillstand!\u201c. Als ich fragte, was ein Waffenstillstand sei, sagte er: \u201eDer Krieg macht eine Pause\u201c. Ich dachte bei mir, dass das bedeutet, dass es auch eine Weile keine Luftangriffe mehr geben wird. Noch an diesem Abend sagte der Mann von nebenan: \u201eJapan hat verloren. Japan hat den Krieg verloren\u201c. Als ich das h\u00f6rte, war ich erf\u00fcllt von Traurigkeit, Groll und einer Menge anderer Gef\u00fchle. Als Kind machte es mich sehr traurig daran zu denken, dass wir gegen die westlichen Barbaren verloren hatten, die mir meinen Vater geraubt hatten.<br \/>\n\u3000Der Krieg endete im August und f\u00fcr eine Weile hatte ich noch die gleichen Schullehrer wie w\u00e4hrend des Krieges. Aber bald darauf r\u00fcckte die Chiang Kai-shek Armee der Republik China vom Festland nach Taiwan vor und eine Person namens Chen Yi wurde als Taiwans Verwalter eingesetzt. Kurz bevor Chen Yi nach Taiwan kam, wurden der japanischen Schulleiter und alle Lehrer an meiner Schule gezwungen zu k\u00fcndigen und durch einen taiwanischen Schulleiter und Lehrer ersetzt. Allen Sch\u00fclern wurde Chinesisch gelehrt. Zuerst wurde uns die Nationalhymne der Republik China beigebracht. Wir mussten die Begr\u00fc\u00dfungsworte f\u00fcr Chen Yi auswendig lernen. Eine Weile hatte ich nur noch Unterricht auf Chinesisch.<\/p>\n<p>Der R\u00fcckweg aus Taiwan<\/p>\n<p>\u3000Als die Repatriierung nach Japan begann, nahm die Zahl der Sch\u00fcler an den japanischen Schulen allm\u00e4hlich ab. Im Winter 1946 konnte ich nach Ishigaki-jima zur\u00fcckkehren und reiste von Tainan nach Keelung. Zu dieser Zeit fuhren die einzigen Boote, die nach Ishigaki-jima fuhren, von Keelung ab. Die Fahrt, dauerte ein bis zwei Wochen in einem G\u00fcterwagen. Die Bahnh\u00f6fe wurden ebenfalls bereits von Taiwan-Chinesen betrieben. Die Bahnhofsangestellten waren Chinesen und Taiwaner und sie lie\u00dfen uns nicht so einfach durchfahren. Sie nahmen kein Geld, wir gaben ihnen Kleidung oder andere Sachen als Bestechungsgaben und erreichten schlie\u00dflich Keelung. In Keelung angekommen, hatten wir keinen Platz zum Wohnen und auch keine Verwandten. Wir schlugen ein Zelt auf und lebten tagelang auf dem zerbombten Gel\u00e4nde einer ehemaligen Eisfabrik. Nach einiger Zeit bestiegen wir im Hafen von Keelung ein Schiff und kehrten nach Ishigaki-jima zur\u00fcck. Wir teilten uns die Passage mit zwei, drei Familien. Das Boot, mit dem wir fuhren, war ein 30 Tonnen Fischerboot aus Miyako. Wir bestiegen es und brauchten vom Hafen in Keelung bis Ishigaki-jima etwa 36 Stunden. W\u00e4hrend der \u00dcberfahrt gab es einen gro\u00dfen Sturm und wir w\u00e4ren beinahe gekentert, aber irgendwie erreichten wir Ishigaki-jima.<\/p>\n<p>R\u00fcckkehr nach Ishigaki-jima<\/p>\n<p>\u3000In Taiwan waren die Stra\u00dfen ger\u00e4umig gewesen, in Ishigaki-jima waren sie schmal und mit Gras bewachsen, ich f\u00fchlte mich sehr beengt. Es gab viele Kriegswaisen und in der Nachbarschaft war ein Waisenhaus. Wir hatten zwar gro\u00dfe Menge Reis aus Taiwan mitgebracht, aber als der aufgebraucht war, gab es nicht mehr viel zu essen. Wir a\u00dfen S\u00fc\u00dfkartoffeln und verschiedene andere Sachen.<br \/>\n\u3000W\u00e4hrend wir uns von den Gr\u00e4sern aus Wald und Feld ern\u00e4hrten, wurden Feldrationen der Amerikaner verteilt. Diese Rationen wurden im Krieg mit Fallschirmen abgeworfen, um die Soldaten in vorderster Front zu versorgen. F\u00fcr uns waren sie total luxuri\u00f6s. Zum ersten Mal habe ich Butter gegessen. Sie enthielten Biskuits Kekse und K\u00e4se die ich zusammen gegessen habe. Dazu waren auch noch leckere Rosinen in den Rationen. Ich war beeindruckt, wie gut die amerikanischen Soldaten w\u00e4hrend der Schlacht versorgt wurden. Es gab damals eine Seife namens &#8222;Adeka-Seife&#8220;. Der K\u00e4se aus den Hilfslieferungen hatte die gleiche Gr\u00f6\u00dfe wie die Adeka-Seife. Die \u00e4ltere Frau von nebenan, hielt den K\u00e4se f\u00fcr ein St\u00fcck Seife und beschwerte sich beim Waschen am Brunnen, dass sie gar nicht sch\u00e4umte. Sie lie\u00df sie am Brunnen liegen und ich fragte sie: \u201eWas ist denn damit?\u201c, und sie erwiderte: \u201eDie Seife sch\u00e4umt nicht\u201c. \u201eAch so, darf ich sie dann bitte haben?\u201c, fragte ich und nahm den K\u00e4se mit nach Hause. Ich wusch ihn und a\u00df ihn auf. Der K\u00e4se hat k\u00f6stlich geschmeckt.<\/p>\n<p>Malaria und der Besiedlungsplan<\/p>\n<p>\u3000In der Nachkriegszeit half das US-Milit\u00e4r bei der Ausrottung der Malaria, weil es seine Milit\u00e4rbasen in Kadena, Futenma und Naha ausbauen wollte. Auf diese Weise ging das Land verloren und die Leute konnten dort nicht mehr wohnen. Eine gro\u00dfe Anzahl von Okinawanern kehrten aus \u00dcbersee und anderen Teilen Japans zur\u00fcck, sodass die Bev\u00f6lkerung wuchs und Schwierigkeiten hatte unterzukommen. Um das Jahr 1950 wurde damit begonnen diese Leute nach den Yaeyama-Inseln auszusiedeln, wo es noch viel Land gab.<br \/>\n\u3000F\u00fcr die Einwohner von Okinawa und der Insel Miyako-jima, war Ishigaki-jima nichts anderes als eine Malaria-Insel. Zu dieser Zeit wurde die Krankheit nicht Malaria, sondern Fuuki genannt. Wenn man sich mit Fuuki infiziert stirbt man, deshalb weigerten sich die Leute zun\u00e4chst nach Yaeyama zu ziehen. Also musste das US-Milit\u00e4r erst die Malaria ausrotten, bevor sie die Leute umsiedeln konnte. Sie verteilten nicht nur Medikamente sonder verspr\u00fchten auch DDT (ein Insektizid), um die M\u00fccken zu dezimieren, welche die Malaria \u00fcbertrugen. Das Malaria-Medikament, das damals verabreicht wurde, nannte sich Atebrin. Es war gelb und unglaublich bitter. Die Stadt Ishigaki geh\u00f6rte nicht zum Malariagebiet, aber wenn man nur einen Schritt aus der Stadt hinausging, befand man sich bereit in der Malaria gef\u00e4hrdeten Zone. An allen Ausg\u00e4ngen der Stadt und der D\u00f6rfer gab es Checkpoints des Gesundheitsamts in Form von kleinen Zelten oder Strohh\u00fctten. In ihnen war Wasser bereitgestellt und wenn man sie passierte, um Holz zu holen oder auf dem Kartoffelfeld zu arbeiten, wurde man nur durchgelassen, wenn man vor den Augen der Mitarbeiter vom Gesundheitsamt Atebrin zu sich nahm. Es gab unz\u00e4hlige von diesen Kontrollstellen. So wurde sichergestellt, das wir die Malaria Medizin zu uns nahmen.<br \/>\n\u3000Als N\u00e4chstes musste man die M\u00fccken dezimieren. Daf\u00fcr verwendete man DDT. Es wurde in H\u00e4usern mit M\u00fccken verspr\u00fcht. Da die M\u00fccken im Stadtgebiet harmlos waren, legten man an den Quellen der Fl\u00fcsse in den Bergen, die der Ursprung der Malariam\u00fccken waren, einen sogenannten DDT-Tropf. Das bedeutet, das man in einem \u00d6lfass DDT aufl\u00f6ste, dieses wurde dann an einen Baum neben der Flussquelle geh\u00e4ngt und ein kleines Loch ge\u00f6ffnet und das DDT tr\u00f6pfelte in den Fluss. Allerdings t\u00f6tete man so nicht nur die M\u00fcckenlarven, sondern auch alle andere Lebewesen in den Fl\u00fcssen. Garnelen, kleine Fische, Karauschen, Schildkr\u00f6ten und auch Aale, Es war ein gro\u00dfer Schaden an der Natur, aber mit dieser Sch\u00e4digung der Umwelt, wurde die Malaria ausgerottet und der Grundstein f\u00fcr die Besiedlung gelegt. Allerdings gab es Leute, die im Rahmen des \u201eUmsiedlungsplans\u201c in die Gegend von Hoshino zogen und sich dort, bei T\u00e4tigkeiten in den Bergen, immer noch mit Malaria infizierten. Es gab eine Siedlung namens Omoto und die Ryukyu-Regierung erschloss das Land, um dort Umsiedler wohnen zu lassen. Im Jahr 1952 war ich im zweiten Jahr der Highschool und arbeitete in den Sommerferien mit, bei der Erschlie\u00dfung des Gebiets zu helfen. Wir Obersch\u00fcler wurden damit beauftragt, auf B\u00e4ume zu klettern und die gro\u00dfen \u00c4ste abzus\u00e4gen. Sobald die \u00c4ste abgeschnitten waren, wurden sie mit einer Planierraupe wegtransportiert.<br \/>\n\u3000In Omoto gab es noch eine Kaserne, die der japanischen Armee geh\u00f6rt hatte. Es war eigentlich mehr ein Schweinestall, als eine Kaserne. Dort waren wir untergebracht und ich habe nachts bei Lampenlicht gelernt. Abends habe ich gelernt und tags\u00fcber gearbeitet. So habe ich die zwei Wochen Ferienarbeit verbracht. In der Kaserne wurde ich von M\u00fccken gestochen und infizierte mich zweimal mit Malaria. Beide Male wurde ich sofort geheilt. Atebrin war wirklich sehr wirksam. Ich nahm mir etwa Blut am Ohr ab und betrachtete es unter dem Mikroskop. Sah man den Malariaerreger wusste man, dass man sich infiziert hatte. Nahm man Atebrin, wurde man unverz\u00fcglich geheilt, allerdings f\u00e4rbte sich die Haut und die Augen gelb. W\u00e4hrend meines zweiten Highshool Jahrs waren meine Haut und meine Augen gelb geworden und f\u00fcr eine Weile war mein Spitzname \u201edie gelbe Rasse\u201c.<\/p>\n<p>Die Wetterwarten nach dem Krieg<\/p>\n<p>\u3000In Ishigaki-jima, Miyako-jima, Minamidaito-jima und Naze auf Amami Oshima existierten damals Wetterstationen. Es gab auch eine Wetterwarte auf der Hauptinsel Okinawa, aber nach dem Krieg wurde die Wetterstation auf der Hauptinsel zum meteorologischen Observatorium f\u00fcr Kadena unter der Jurisdiktion des US-Milit\u00e4rs und wurde nicht von Japan kontrolliert. Ishigaki, Miyako und Minamidaito wurden seit dem Krieg bis 1949 von der japanischen Regierung verwaltet. Alle andere unterstanden entweder den Vereinigten Staaten oder den Bezirks- und Inselregierungen, aber diese drei Wetterstationen wurden von der japanischen Regierung verwaltet. Es gab ein Schiff die Ryofu-maru, heutzutage ein Beobachtungsschiff, das Verbrauchsmaterial, Ger\u00e4te, Geh\u00e4lter und vieles mehr f\u00fcr die Wetterstationen transportierte. Die Route dieses Schiffes f\u00fchrte von Amami nach Miyako-jima und Ishigaki-jima \u00fcber Daito-jima, bevor es wieder zum japanischen Festland zur\u00fcckkehrte, ohne die Hauptinsel Okinawa zu passieren. Das Schiff transportierte die \u201eSchriften \u00fcber Demokratie&#8220; und dergleichen, die nach Kriegsende verteilt wurden. Die gesamte Kultur wurde uns von diesem Schiff gebracht. Neue Informationen kamen auf den entfernter gelegenen Inseln fr\u00fcher an, als auf der Hauptinsel Okinawa. Zu dieser Zeit waren die Geh\u00e4lter der Mitarbeiter der Wetterwarten h\u00f6her als die der B\u00fcrgermeister.<br \/>\n\u3000Der Wiederaufbau nach dem Krieg kam ab 1950 voll in Gang, Stra\u00dfen wurden gebaut, Umsiedler kamen und das Leben auf der Insel ver\u00e4nderte sich allm\u00e4hlich.<\/p>\n<p>Meine Botschaft an die jungen Leute<\/p>\n<p>\u3000Ich denke, es gibt keinen anderen Weg eine friedliche Welt zu errichten, als unsere Verfassung zu bewahren. Dessen muss man sich als Japaner bewu\u00dft sein. So zu denken ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Solange wir die japanische Verfassung bewahren, sollte kein anderes Land angegriffen werden. Ich glaube daran, dass nur durch das Aus\u00fcben von Diplomatie, Frieden aufgebaut wird.<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u3000Herr Yuzuru Masaki trat in die Fu\u00dfstapfen seines Vaters Tsutomu Masaki und nach seinem Abschluss der Highschool arbeitet er f\u00fcr 41 Jahre an verschiedenen Meteorologischen Beobachtungsstationen \u00fcberall in Japan. W\u00e4hrend dieser Zeit beteiligte er sich am Senkaku Forschungsteam der Ryukyu Regierung und nahm an geologischen Untersuchungen in den Sakishima Inseln teil.<br \/>\n\u3000Nach seiner Pensionierung schrieb er in Form von Haikus und Essays f\u00fcr die Yaeyama Chroniken \u00fcber die Bedeutung der Natur.<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Evakuierung nach Taiwan \u3000Mein Vater arbeitete als meteorologischer Beobachter. 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