{"id":161,"date":"2022-01-28T15:21:43","date_gmt":"2022-01-28T06:21:43","guid":{"rendered":"http:\/\/peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/?p=161"},"modified":"2022-05-14T12:04:17","modified_gmt":"2022-05-14T03:04:17","slug":"%e3%82%b5%e3%82%a4%e3%83%91%e3%83%b3%e3%81%8b%e3%82%89%e3%81%ae%e5%b8%b0%e9%82%84","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/archive\/161\/","title":{"rendered":"R\u00fcckkehr aus Saipan"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p>Leben in Saipan<\/p>\n<p>\u3000Ich wurde am 6. August 1931 auf Saipan geboren, w\u00e4hrend der japanischen Besetzungszeit. Meine Familie bestand aus meinem Vater, meiner Mutter, zwei \u00e4lteren Schwestern, mir, drei j\u00fcngeren Schwestern und unserem j\u00fcngsten Bruder. Mein Vater betrieb Landwirtschaft und war ein so\u00a0 guter Bauer, dass ihm die Leitung der Landwirtschaftsorganisation \u00fcbertragen wurde. In dieser Position war er auch gleichzeitig der Leiter der \u00f6rtlichen Zivilverteidigung und hatte die Aufgabe, milit\u00e4rische Befehle an die \u00f6rtlichen Bauern zu \u00fcbermitteln.<br \/>\n\u3000Die Chacha National School die ich besuchte, hatte keinen H\u00f5anden. (Kaiserschrein) Stattdessen\u00a0 wurden die Portr\u00e4ts des Kaisers und der Kaiserin, zusammen mit dem kaiserlichen Erziehungsedikt im B\u00fcro des Schulleiters aufgestellt. Immer wenn es Zeremonien gab, wie an den drei gro\u00dfen Nationalfeiertagen, nahm der stellvertretende Schulleiter ehrfurchtsvoll die Kiste mit dem Kaiserlichen Edikt vom Altar herunter. Wir Sch\u00fcler standen still, die K\u00f6pfe schweigend gesenkt, w\u00e4hrend der Direktor uns den Inhalt vorlas. So war das damals. Als wir in die 6. Klasse kamen, das erste Jahr nach der Grundschule, stand das Werfen vom kurzen St\u00f6cken auf dem Lehrplan. Diese 30 cm langen St\u00f6cke wurden wie Handgranaten geworfen, als Teil unserer milit\u00e4rischer Ausbildung. Das Tragen von Strohs\u00e4cken war auch eine Disziplin bei unserem Sportfest. Wir hatten unaufh\u00f6rlich Leistungskontrollen f\u00fcr die vielen \u00dcbungen. F\u00fcr das Training mit Bambusspeeren, stachen wir auf Strohpuppen ein, auf denen die Namen der F\u00fchrer der USA und Gro\u00dfbritanniens standen. Wir \u00fcbten auch milit\u00e4risches Kriechen. Alle diese \u00dcbungen wurden mit gr\u00f6\u00dfter Ernsthaftigkeit trainiert.<\/p>\n<p>Luftangriffe auf Saipan<\/p>\n<p>\u3000W\u00e4hrend des Luftangriffs im Februar 1944 hielt ich die \u00fcber uns fliegenden US-Grumman-Flugzeuge f\u00e4lschlicherweise f\u00fcr japanische Kampfflugzeuge und dachte, sie absolvierten an diesem Tag eine sehr beeindruckende realistische Trainingseinheit. Doch ehe ich mich versah, ert\u00f6nten die Luftangriffssirenen. Bei dem Angriff brannte die Stadt Garapan bis auf die Grundmauern ab. Es dauerte dann noch vier Monate, bis die US-Armee in Saipan landete. Danach nahmen die K\u00e4mpfe zu und das Blatt wendete sich gegen uns. Trotz allem behauptete das japanische Milit\u00e4r, dass es die Schlacht gewinnen wird. Als Leiter des \u00f6rtlichen Zivilschutzes zog mein Vater seine Uniform an und verlie\u00df das Haus. Er hatte nicht nur seiner Familie gegen\u00fcber eine Verpflichtung. Bevor er ging, erz\u00e4hlte er uns von einer nat\u00fcrlichen H\u00f6hle unter einem nahegelegenen Schrein, der als Evakuierungsort f\u00fcr unsere Nachbarschaft vorgesehen war und sagte uns, wir sollten dort Schutz suchen. Ich lud unsere Sachen auf den Ochsenkarren, und verstaute alle Wertsachen in den Luftschutzbunker, den wir vor unserem Haus gegraben hatten. Als \u00e4ltester Sohn war es meine Aufgabe den Wagen zu ziehen. Meine Mutter f\u00fchrte uns bei der Evakuierung an.<br \/>\n\u3000Von da an begannen die Kampfhandlungen erst richtig und\u00a0 es gab den Befehl aus Chacha zu evakuieren. Zu diesem Zeitpunkt war mein Vater von seinen Aufgaben im Zivilschutz entbunden worden und evakuierte mit uns zusammen. Er trug zwei Handgranaten bei sich. Eine war daf\u00fcr auf Feinde geworfen zu werden, die zweite war f\u00fcr unseren Selbstmord bestimmt. Au\u00dferdem trug er immer drei Stangen Dynamit bei sich. Das war Standard im Krieg.<\/p>\n<p>Banzai Klippe<\/p>\n<p>\u3000Es gibt einen Ort auf Saipan, der als &#8222;Banzai-Klippe&#8220; bekannt ist. Uns war gelehrt worden, dass es eine Schande ist vom Feind gefangen genommen zu werden. Viele Leute opferten ihr Leben, indem sie: \u201eTennoheika Banzai\u201c (Lang lebe der Kaiser), riefen und von der Klippe sprangen. Allerdings \u00fcberlebten die meisten von denjenigen, die bei Flut ins Meer sprangen. Die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen der M\u00e4dchen- und Berufsschulen waren im Langstreckenschwimmen trainiert, was auch schwimmen im Meer beinhaltete. Deshalb ertranken sie nicht so einfach. Manchmal banden sich ganze Familien aneinander und sprangen gemeinsam. So konnte niemand fliehen, selbst wenn er es gewollt h\u00e4tte und alle starben zusammen. Es gab auch Familien wo der Vater alle einzeln ins Meer warf, wer schwimmen konnte \u00fcberlebte dabei. Ich sah selber, wie drei Sch\u00fcler aus der Volksschule, der Mittelschule und der M\u00e4dchenschule \u00fcberlebten und die Klippe wieder hinauf kletterten.<br \/>\n\u3000Die US-Truppen und ihre Panzer kamen so nah, dass wir sie sehen konnten. Wir wurden ununterbrochen angegriffen. Wenn sie die K\u00fcste angriffen, rannten wir in die Berge und wenn sie die Berge angriffen, rannten wir an die K\u00fcste. So flohen wir hin und her, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, wie oder wohin wir rannten. Mein Vater f\u00fchrte die Fl\u00fcchtlingsgruppe an und jedesmal wenn etwas passierte rief er zum Selbstmord auf. Meine j\u00fcngere Schwester weigerte sich aus Angst zu sterben und meine Mutter erwiderte jedes Mal, dass er sie nicht gegen ihren Willen zwingen kann. Sie sagte, dass sie nur sterben w\u00fcrde wenn sie sich von all ihren Kindern verabschiedet hat. So konnte wir einen Selbstmord immer wieder vermeiden. Eines Tages, mein Vater lief am Ende der Gruppe, sagte er, dass er etwas zu erledigen h\u00e4tte und verlies uns. Er ist nie wieder zur\u00fcckgekommen. Als unser Anf\u00fchrer forderte uns jeden Tag auf Selbstmord zu ver\u00fcben. Er konnte nicht sterben und auch seine Kinder nicht gegen ihren Willen dazu zwingen. Ich denke, dass er unter diesem intensiven inneren Konflikt gelitten hat.<\/p>\n<p>Gefangennahme Nahe der K\u00fcste<\/p>\n<p>\u3000Wir haben uns in dem Dschungel neben der Banzai Klippe versteckt. Das war die letzte Station auf unserer Flucht. Der Feind war in der N\u00e4he, deshalb konnten wir nicht heraus oder \u00fcbers Meer fliehen. Da war ein Haus in der N\u00e4he, wir entschieden dort hinzugehen, Wasser zu trinken und uns dann umzubringen. In dem Haus fanden wir nicht nur Wasser, sondern auch Soursop Fr\u00fcchte. Wir hatten uns gerade erst hingesetzt, als wir von US-Soldaten umzingelt und gefangen genommen wurden. Die Soldaten waren so ganz anders, als uns gesagt worden war. Weil mein j\u00fcngerer Bruder verletzt war, wickelten sie ihn in eine Decke ein, desinfizierten seine Wunden und leisteten erste Hilfe. Nur zwei Mitglieder meiner Familie waren unverletzt. Ich selbst hatte eine Verbrennung am Bauch von einem Kanonenschrapnell. Mein j\u00fcngerer Bruder starb im Gefangenenlager an Tetanus, verursacht durch einen Granatsplitter, der ihm w\u00e4hrend unserer Evakuierung das Knie durchbohrte.<br \/>\n\u3000Sie nannten unseren Fl\u00fcchtlingstrupp &#8222;Gruppe 13&#8220;. Insgesamt gab es 15 Gefangenengruppen. Das bedeutete, dass wir mit die Letzten waren, die gefangen genommen wurden. Das Gefangenenlager wurde errichtet, als Gruppe 1 gefangen genommen wurde. Als wir dort eintrafen waren wir die dreizehnte Gruppe. Wenn neue Gefangene im Lager ankamen, versammelten sich Hunderte von Menschen um das Tor. Sie suchten nach ihren Verwandten und Geschwistern. Wir waren in langen H\u00e4usern aus Holz mit verzinkten Eisend\u00e4chern untergebracht. Es gab einige Japaner, die f\u00fcr das Kochen zust\u00e4ndig waren. Wir stellten uns alle mit Sch\u00fcsseln in der Hand in einer Reihe an, wenn sie zur Essenszeit das Essen aus Eimern servierten.<\/p>\n<p>Schulbildung an der Saipan Mittelschule<\/p>\n<p>\u3000Es gab eine Grundschule f\u00fcr jede der Gruppen im Lager. Die Saipan Mittelschule wurde durch die Zusammenlegung von Kindern aus den verschiedene Grundschulen gegr\u00fcndet. Der Unterricht wurde mit Schwerpunkt auf Englisch, von US-Soldaten, die Japanisch sprechen konnten ausgef\u00fchrt. Da es nur eine Mittelschule im Gefangenenlager gab, waren die Sch\u00fcler altersm\u00e4\u00dfig drei bis vier Jahre auseinander. Ich ging auch auf die Mittelschule und musste deshalb keinen Arbeitsdienst verrichten. Wir wurden nach US-Demokratischen Vorbild erzogen und es gab viele verschiedene Unterrichtsmethoden. Das Lernen selbst war nicht besonders schwer und ich lernte die amerikanische Demokratie kennen. Allerdings hatte ich die ganze Zeit \u00fcber irgendwo tief in meinem Inneren immer noch das Gef\u00fchl, dass Japan den Krieg nicht verlieren konnte und w\u00fcrde.<\/p>\n<p>R\u00fcckkehr nach Okinawa und das Leben nach dem Krieg<\/p>\n<p>\u3000Nach anderthalb Jahren im Internierungslager kehrte meine Familie nach Okinawa zur\u00fcck. Anfang des Jahres 1946 bestiegen wir ein LST (Panzer Landungsschiff) der US-Armee und fuhren von Saipan nach Okinawa. Hunderte von Menschen waren in dem Schiff zusammengepfercht. Den ersten Tag nach der Ankunft verbrachten wir im Lager von Kubazaki in Nakagusuku. Danach zogen wir in einer Zelth\u00fctte die dem j\u00fcngeren Bruder meiner Mutter geh\u00f6rte. Er \u00fcberlies sie uns und wir zogen in die Kabaya genannte H\u00fctte. Hier begann mein Leben in Okinwawa. Wir erhielten Reis und Mehl Rationen von der US-Armee und kochten uns davon unserer Mahlzeiten zuhause.<\/p>\n<p>Wir bauen unsere Schule<\/p>\n<p>\u3000Sp\u00e4ter ging ich auf die Koza Highschool. Die Schule war zum Teil in einer gro\u00dfen Quonset Baracke (Wellblechbaracke) untergebracht, die fr\u00fcher eine US-Milit\u00e4runterkunft gewesen war. Es gab auch noch Zelte, strohgedeckte H\u00fctten und welche mit Blechdach. Die H\u00fctten hatten wir alle selber gebaut. Wir machten alle Arbeiten selbst. Die Materialen sammelten wir oder bekamen sie geschenkt. Die gro\u00dfe Quonset Baracke erhielten wir von der US-Armee im nahegelegen Awase. Die Sch\u00fcler zerlegten die Baracke, trugen die Materialien den steilen Hang von Awase hinauf und bauten sie wieder auf. Wir gruben\u00a0 ein Loch in die Erde, f\u00fcllten es mit Beton, um die Grundlage f\u00fcr das Fundament zu schaffen. Darum h\u00e4uften wir Erde an. Wir setzten die Baracke etwa eine Meter tief in den Boden. Damit stand die Quonset Baracke tiefer als die anderen Geb\u00e4ude, war aber zugleich sturmfest. Nach dem Taifun Gloria, der 1949 zuschlug, war diese Baracke, die einzige die stehen geblieben war.<br \/>\n\u3000Damals dauerte die Highschool vier Jahre, wurde aber auf dann auf das neue 6-3-3 System umgestellt. Ich war zu dieser Zeit in meinem zweiten Jahr. Ich dachte, nach dem neuen System kommen wir jetzt in die dritte Klasse und schliessen dann ab. Stattdessen musste ich noch einmal die zweite Klasse wiederholen. Die Sch\u00fcler die zum zweiten Mal die zweite Klasse machten, nannten wir die \u201eneuen Zweier\u201c. Nach Ende der dritten Klasse schloss ich dann ab. Insgesamt war ich also vier Jahre auf der Highschool. Bei meinen Eintritt hie\u00df die Schule noch \u201eKoza High School\u201c bei meinen Abschluss hatte sich der Name in \u201eKoza Koto Gakuen\u201c ge\u00e4ndert.<br \/>\nAgeda wo ich wohnte, lag neben einem Flu\u00df und war tiefer gelegen als die umgebenden Gebiet. Es waren \u00fcberall Reisfelder. Nach dem Krieg wurden die Reisfelder aufgef\u00fcllt und eine Stra\u00dfe gebaut. An der Stra\u00dfe wurden H\u00e4user errichtet und eine Stadt bildete sich. Bei starken Regenf\u00e4llen wurde das Gebiet von \u00dcberschwemmungen verw\u00fcstet. Einmal gab es auf der Ostseite eine gro\u00dfe Flut, die den Sportplatz der Adgeda Grundschule \u00fcberschwemmte und die Tische und St\u00fchle aus der Schule mit sich trug.<br \/>\nDie Koza High School hatte einen angegliederten Englischkurs und eine Lehrerakademie. Ich hatte nicht vor Lehrer zu werden, sondern dachte daran beim US-Milit\u00e4r zu arbeiten. Deshalb besuchte ich nach meinem Abschluss f\u00fcr ein halbes Jahr den Englischkurs. Durch Beziehung kam es dann dazu, dass ich als Englischlehrer angestellt wurde. Ich hatte aber noch nie Englisch an einer Grundschule unterrichtet, deshalb wurde ich mit dem Au\u00dfendienst betraut. Ich ging zu verschiedenen Orten, um \u00fcber den Schulbau und die Verwaltung der Schule zu verhandeln.<\/p>\n<p>Meine Botschaft an die Jugend<\/p>\n<p>\u3000Ich habe gro\u00dfe Erwartungen an die Jugend von heute. Ich denke, dass die junge Generation heute sehr proaktiv ist. Meine Generation hat gegen das US-Milit\u00e4r immer direkte Ma\u00dfnahmen ergriffen, aber die jungen Leute von heute sind anders. Sie richten ihre Appelle zu den Problemen in Okinawa direkt an die Vereinten Nationen. Meine Generation h\u00e4tte sich nicht einmal vorstellen k\u00f6nnen, so etwas zu tun. Die jungen Leute von heute habe ein viel h\u00f6her Niveau. In diesem Sinne glaube ich, das die Uchinanchu (Okinawaner) unabh\u00e4ngig von der ungl\u00fcckliche Geschichte Okinawas eine starke Jugend gro\u00df gezogen haben.<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u3000Sp\u00e4ter diente Herr Masao Arime viele Jahre als Berater f\u00fcr die Lehrergenossenschaft. Er half das Lehrumfeld zu verbessern und die Menschenrechte der Kinder zu besch\u00fctzen. Er war ebenfalls in der Friedensbewegung aktiv und k\u00e4mpfte f\u00fcr die R\u00fcckgabe des Bodens und das Ende der amerikanischen Okkupation.<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leben in Saipan \u3000Ich wurde am 6. August 1931 auf Saipan geboren, w\u00e4hrend der japanischen Besetzungszeit. 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