{"id":168,"date":"2022-01-28T15:27:03","date_gmt":"2022-01-28T06:27:03","guid":{"rendered":"http:\/\/peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/?p=168"},"modified":"2022-05-14T12:09:53","modified_gmt":"2022-05-14T03:09:53","slug":"%e8%8a%ad%e8%95%89%e5%b8%83%e3%81%a8%e3%81%a8%e3%82%82%e3%81%ab%e6%ad%a9%e3%82%93%e3%81%a0%e7%a7%81%e3%81%ae%e4%ba%ba%e7%94%9f","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.peace-museum.okinawa.jp\/testimony\/de\/archive\/168\/","title":{"rendered":"Mein Leben mit der Bananenfaser"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p>Meine Kindheit in Kijoka<\/p>\n<p>\u3000Ich wurde in Kijoka in Ogimi-son geboren. In Kijoka hatten alle Einwohner mit dem Bashofu (Stoff aus Bananenfaser) zu tun. Unsere Familie widmete sich, seit meines Gro\u00dfvaters Zeiten der Promotion des Bashofu. Meine Mutter arbeitete nicht auf dem Feld, sondern webte ununterbrochen Bashofu. Ich wuchs mit dem Ger\u00e4usch des Webstuhls auf, als w\u00e4re es ein Schlaflied. Von klein auf half ich meiner Mutter beim Garn spinnen. Als ich 10 Jahre alt wurde, fing ich mit dem Weben an. Ich war noch zu klein und meine F\u00fc\u00dfe reichten nicht zu den Pedalen, mit einem Brett justierten wir die H\u00f6he f\u00fcr mich. Ich webte noch nicht mit Bananengarn, sondern mit Baumwolle. Das Bananengarn ist sehr empfindlich, deshalb fing ich mit Baumwolle an.<br \/>\n\u3000In der f\u00fcnften Klasse der Grundschule konnte ich bereits meinen eigenen Kimono weben und fertigte auch welche f\u00fcr meine weiblichen Verwandten. In der ersten Klasse der Oberstufe webte ich einen Kasuri-Kimono (leichter Sommerkimono) f\u00fcr meine Mutter. Ich schloss die Schule nach der zweiten Klasse der Oberstufe ab und half meiner Mutter beim weben.<\/p>\n<p>R\u00fcckkehr in die Heimat nach dem Arbeiten in Japan<\/p>\n<p>\u3000Sp\u00e4ter arbeitete ich in Shikoku und in Tokyo. W\u00e4hrend ich in Tokyo arbeite, kam mein Vater, um mich heimzuholen. Es gab niemanden mehr der arbeiten konnte. Ich packte sofort meine Sachen und kehrte nach Kijoka zur\u00fcck. Als Mitglied des Jugendvereins, k\u00fcmmerten wir uns um die Familien, in denen die M\u00e4nner eingezogen worden waren. Ich war so besch\u00e4ftigt mit Brennholz holen, das ich keine Zeit f\u00fcr meine eigene Familie hatte.<br \/>\n\u3000Auf diese Weise verging die Zeit, bis Anfang 1944 ein Lehrer der Jugendschule zu uns nachhause kam. Wahrscheinlich hatte er mich bereits im Voraus ausgew\u00e4hlt, er sagte, dass er 30 Frauen aus Ogimi-son f\u00fcr das Freiwillige Frauen Korps brauchte und bat mich mit ihm zu gehen, ohne meinem Vater etwas davon zu sagen. Erfreut gab ich meine Einwilligung zur Arbeit in einer Munitionsfabrik in Japan. Am 30. M\u00e4rz verlie\u00dfen wir den Hafen von Naha. F\u00fcnf Frauen aus Nago, und 30 aus Nakijin, ungef\u00e4hr 120 Leute waren mobilisiert worden. Wir fuhren an den Inseln entlang und am neunten Tag erreichten wir Kagoshima.<\/p>\n<p>Zur Fabrik in Kurashiki<\/p>\n<p>\u3000Ohne das Ziel unserer Reise zu kennen, erreichten wir Kurashiki in Okayama. Das war am 20. April. Die Kirschb\u00e4ume standen in voller Bl\u00fcte, als wir empfangen wurden. Es gab einen Willkommensfeier und der Fabrikleiter begr\u00fc\u00dfte uns, das \u201eFreiwilligen Korps aus Okinawa, das die Todeslinie \u00fcberschritten hatte\u201c. Danach erhielten wir ein einmonatiges Praktikum in der Ausbildungsfabrik. Wir bekamen einen Hammer, ein Hachimaki (Stirnband) und Arbeitskleidung. Immer wenn wir vom Wohnheim zur Fabrik gingen, sangen wir das Lied des Freiwilligenkorps und marschierten im Gleichschritt.<br \/>\n\u3000Wir waren unter diesen Umst\u00e4nden aus Okinawa gekommen und taten alles, um nicht als Schande f\u00fcr Okinawa zu gelten. Damals wurden die Einwohner von Okinawa stark diskriminiert. Zum Beispiel, w\u00e4re kein Japaner nach einem Okinawaner in das gemeinsame Bad gestiegen.<\/p>\n<p>Studium des Webens nach Kriegsende<\/p>\n<p>\u3000Im Juni 1945 teilte uns der Fabrikleiter auf einer Trauerzeremonie mit, dass Okinawa gefallen war. Am 15. August h\u00f6rten wir dann die Ausstrahlung, die das Ende des Krieges verk\u00fcndete. Der Fabrikleiter Herr Ohara, sagte zu uns: \u201eWer Verwandte hat, auf die er z\u00e4hlen kann, kann nach Okinawa zur\u00fcckgehen, ihr k\u00f6nnt aber auch hier (in der Spinnerei in Kurashiki) bleiben\u201c und h\u00e4ndigte jedem von uns ein Sparbuch mit 200 oder 300 Yen aus. Das Freiwilligenkorps wurde aufgel\u00f6st und ich blieb mit etwa 60 weiteren Leuten in Kurashiki zur\u00fcck. Wir wurden zu einer Spinnerei, die noch in Betrieb war transferiert.<br \/>\n\u3000Nach ungef\u00e4hr zwei Monaten sprach mich Direktor Ohara an: \u201eIch m\u00f6chte gerne die Okinawanische Kultur in Kurashiki erhalten\u201c. \u201eF\u00e4llt die nicht etwas ein, was wir tun k\u00f6nnen?\u201c Ich antwortete, dass ich keine Ahnung von T\u00f6pfern oder F\u00e4rben hatte und erz\u00e4hlte ihm davon, wie ich fr\u00fcher meiner Mutter beim Weben von Bashofu geholfen habe. Er erwiderte: \u201eDas ist eine tolle Sache, dass du weben kannst. Wir haben doch da auch noch Herrn Tonomura\u201c. Direktor Ohara war damals der Leiter des Volkskunstmuseums von Kurashiki. Seine Familie unterst\u00fctzte seit Generationen die Volkskunst in der Gegend. Er konsultierte sich mit Muneyoshi Yanagi, von der Volkskunstbewegung. In diesen schweren Zeiten, in denen die Firma wieder aufgebaut werden musste, f\u00fcgte er das Programm zur \u201eWiederbelebung der Kultur Okinawas\u201c in seinen Unternehmensplan ein. Daf\u00fcr holte er Herrn Kichinosuke Tonomura von der Japanischen Gesellschaft f\u00fcr Volkskunst in den Betrieb. Herr Tonomura brachte mir die unterschiedlichsten Webtechniken bei. Er sagte immer zu uns Weberinnen: \u201eWeben kommt vom Herzen\u201c, und \u201eDein Herz spiegelt sich im Gewebe\u201c. Er lehrte mich nicht nur wie man webt, sondern auch die Einstellung dem Weben gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Abreise aus Okayama<\/p>\n<p>\u3000Anfang 1946 kehrte ich nach Okinawa zur\u00fcck. Ich war in tiefem Zwiespalt deswegen. Die Firma hatte eine Menge Sachen f\u00fcr uns vorbereitet, wir konnten frei tun was wir wollten, wir erhielten eine Gehalt und es gab reichlich zu essen. Wir wohnten in einem Wohnheim und es fehlte uns an nicht. Daher verlies ich Okayama mit dem Gef\u00fchl, tief in der Schuld der Firma zu stehen. Eine gro\u00dfe Anzahl Okinawaner, die in der Fabrik oder in der N\u00e4he, in Okayama lebten, kamen zum Bahnhof von Kurashiki, um uns zu verabschieden. Auch Direktor Ohara, Herr Tonomura und die verschiedenen Abteilungsleiter waren unter ihnen. Im Moment unserer Abfahrt, sagten sie zu uns: \u201eWenn ihr wieder in Okinawa seid, m\u00f6chte ich, dass ihr das Weben von Bashofu bewahrt und weiterf\u00fchrt\u201c Diese Worte erf\u00fcllte mich mit tiefer Dankbarkeit und ich verbeugte mich wieder und wieder, als ich mich verabschiedete. Ich bestieg ein Schiff in Ujina in Hiroshima und landete in Kubazaki.<br \/>\n\u3000Als ich Naha ankam, sah man soweit das Auge reichte nur verbrannte Erde. Ab und zu stand ein vereinzeltes Haus aus Zeltplanen. Ich bestieg einen LKW und fuhr in meine Heimat. Voller Nostalgie betrachtete ich dem Weg die Landschaft Okinawas, mit dem blauen Meer und den gr\u00fcnen Bergen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in Kijoka<\/p>\n<p>\u3000Zur\u00fcck in Kijoka hatte sich vieles ver\u00e4ndert. An der K\u00fcste reihten sich Zelte und strohgedeckte H\u00fctten, w\u00e4hrend im Ortskern viele H\u00e4user abgebrannt waren. Sowie ich unser Haus erreichte, wollte ich zu allererst vor dem buddhistischen Altar meine H\u00e4nde zum Gebet falten, aber irgendetwas stimmte nicht. Die Ahnentafel, die immer dort gestanden hatte, war gegen eine \u00e4ltere ausgetauscht worden. Wir hatten eine gro\u00dfe Ahnentafel im chinesischen Stil besessen. Als ich meine Familie befragte erhielt ich zur Antwort, dass der Kommandeur der amerikanischen Einheit, die in der Grundschule untergebracht war, die Ahnentafel in seinem Zimmer als Schmuck aufgestellt hat. In den Wirren des Krieges sind viele Sachen, wie Dekorationsst\u00fccke f\u00fcr das Wohnzimmer oder die Sturmt\u00fcren, abhanden gekommen. Wir hatten unser Haus erst vor f\u00fcnf Jahren neugebaut und eigentliche h\u00e4tten die Sturmt\u00fcren da sein m\u00fcssen, aber die neuen Sturmt\u00fcren waren entfernt und durch alte ersetzt worden. In unserem Hochschuppen stapelten sich aber noch viele Wertsachen, wie unser teures Lackgeschirr.<\/p>\n<p>Die Wiederbelebung des Bashofu nach dem Krieg<\/p>\n<p>\u3000Zu dieser Zeit arbeiteten viele der Dorfbewohner f\u00fcr das amerikanische Milit\u00e4r. Sie bestiegen Montagmorgen einen Armee Truck und kehrten erst am Sonnabend wieder zur\u00fcck. Die Basho Plantagen waren alle verschwunden. Die Felder sollen Brutst\u00e4tten der M\u00fccken gewesen sein, die w\u00e4hrend des Krieges die Malaria \u00fcbertragen haben und sind deshalb von den US-Truppen abgebrannt worden. Trotzdem zeigten sich bereits wieder die ersten Sprossen und die Bashostauden auf unserem Grundst\u00fcck fingen wieder an zu wachsen. Da es keine gro\u00dfen Basho Plantagen mehr gab, konnten wir noch kein Bashofu weben. Ich tr\u00e4ufelte Handschuhe oder Socken auf und benutzte das Garn zum weben. In den meisten H\u00e4usern war der Webstuhl und die die dazugeh\u00f6rigen Werkzeuge noch vorhanden. Unseren Webstuhl benutzte meine Tante.<br \/>\n\u3000Auch in unseren Hochschuppen gab es noch die Webwerkzeuge. Wir hatten fr\u00fcher Seidenraupen gez\u00fcchtet, daher fand sich auch noch eine Menge Seidengarn in der Decke des Schuppen. Meine Mutter benutze Baumwolle und das Seidengarn zum Weben von Stoffen. Ich dachte mir, dass sie nicht unbehandelt bleiben sollten und f\u00e4rbte sie mit verschiedenen F\u00e4rbetechniken.<\/p>\n<p>Wiederaufbau und Herausforderungen des Bashofu Weben<\/p>\n<p>\u3000Durch einen Taifun, waren die Soko (Litzen) nass und unbrauchbar geworden und ich \u00fcberlegte, wie ich selber welche herstellen k\u00f6nnte. Meine Tante hatte keine Ahnung wie man sie macht, aber sie gab mir eine von ihren. Diese Litze benutzte ich als Modell, um meine eigenen Litzen zu fertigen. Eines der ben\u00f6tigten Werkzeuge ist der Osa (Weberkamm). Der musste ebenfalls ersetzt werden. Dann waren da noch das Shinshi (Ger\u00e4t zum Stoffspannen) und das Hi (Webschiffchen). Das Webschiffchen fertigte ich aus einem Schweineknochen. Auf diese Weise bekam ich irgendwie alle Sachen zusammen und konnte damit anfangen, mich im Weben von Bashofu zu versuchen.<br \/>\n\u3000Ich war zwar in der Lage Bashofu zu weben, konnte mich aber in keiner Weise mit den Veteranen unter den Webern messen. Ich gab nicht auf und webte schliesslich Stoffe, die auf Ausstellungen gezeigt wurden. Das Garn meiner Mutter f\u00e4rbte ich mit Sharinbai (eine Pflaumenart). Ich \u00fcberlegte, wie ich das Weben von Bashofu beleben k\u00f6nnte und probierte verschiedene Webmethoden aus, um neue Stoffe herzustellen. Allm\u00e4hlich ging mir das Garn meiner Mutter aus. In Noha, einem Dorf in der N\u00e4he von Kijoka, gab es ein Menge Basho Garn und ich bat darum, mich damit zu versorgen. Das aufgekaufte Garn benutzte ich, indem ich die gute Qualit\u00e4t zum Weben von Bashofu nahm und die mindere Qualit\u00e4t f\u00fcr mich selber verwendete. Zu dieser Zeit kostete selbst der ungemusterte Stoff f\u00fcr einen Kimono 600 B-Yen (US Milit\u00e4rw\u00e4hrung). Das notwendige Garn daf\u00fcr knapp 200 Yen. Wenn ich genug Basho Garn hatte, webte ich daraus Hitoeobi (Kimonog\u00fcrtel) f\u00fcr M\u00e4nner. Aus den restlichen F\u00e4den fertigten ich Untersetzer f\u00fcr Blumenvasen. So verbreitete sich die Anfertigung solcher Sachen unter den Bewohnern von Kijoka. Wir webten Kasuri-Obi und aus den \u00fcbrig gebliebenen Stoffresten Noren-Vorh\u00e4nge. Besonders beliebt waren bei den Amerikanern die Briefst\u00e4nder. Die Leute h\u00f6rten von uns und kamen bis hierher. Wir waren in der Lage unsere Waren an einem Stand im Flughafen zu verkaufen. Das US Milit\u00e4r war damals im Ort Okuma in Kunigami stationiert. Aber es kamen auch Amerikaner von der Kadena Air Base zu uns. Ich bat die Einwohner von Kijoka f\u00fcr mich Auftr\u00e4ge zu \u00fcbernehmen. Ich kalkulierte die ben\u00f6tigte Arbeitszeit anhand meines eigenen Arbeitstempo und habe die Leute dann danach bezahlt. Ich verkaufte die Stoffe selber 10 bis 20 Prozent teurer, als die Zwischenh\u00e4ndler bezahlten. Ich lernte alles \u00fcber den Verkauf und die Festsetzung von Preisen und verhandelte auch die Standmieten, um den Leuten die in das Weben von Bashofu involviert waren, so viel wie m\u00f6glich bezahlen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Meine Botschaft an die jungen Leute<\/p>\n<p>\u3000Ich glaube, dass die jungen Leute von heute gut ausgebildet sind. \u00dcber ein gutes Wissen verf\u00fcgen und ein bestens ausgestattetes Umfeld haben. Deshalb m\u00f6chte ich, dass sie nicht nur an sich selbst denken, sondern auch dar\u00fcber, wie sie der Welt eine gute Arbeit hinterlassen und den Staffelstab an die n\u00e4chste Generation weitergeben k\u00f6nnen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u30001974 wurde &#8222;Kijoka Bashofu&#8220; zum bedeutenden Kulturgut Japans erkl\u00e4rt. Danach wurde Frau Toshiko Taira zur Vorsitzenden der Vereinigung zur Bewahrung des Bashofu ernannt und widmete sich der Promotion des Bashofu und der F\u00f6rderung zuk\u00fcnftiger Generationen. In Anerkennung ihrer Leistungen zur Bewahrung des bedeutenden Kulturguts Bashofu wurde sie im Jahr 2000 zum &#8222;Lebenden Nationalschatz Japans\u201c ernannt.<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Kindheit in Kijoka \u3000Ich wurde in Kijoka in Ogimi-son geboren. 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